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"Cupiditas est vitae essentia"

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  • © Copyright Amelkin Alexander
  • Обновлено: 20/08/2026. 102k. Статистика.
  • Рассказ: Германия
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      SYNOPSIS
      
      
      Die Geschichte präsentiert eine Zusammenfassung von drei mysteriösen Manuskripten: dem autobiografischen Manuskript der Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen, dem Voynich-Manuskript und dem römischen Manuskript aus der Zeit der Eroberung Rätiens.
      
      Archäologen fanden in der Nähe von Schloss Blutenburg auf dem Würm-Insel "Blütenberg" ein Manuskript der Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen (1414 - 1474). Annas Manuskript war im Voynich-Alphabet geschrieben, aber mit einem einfachen Code verschlüsselt. Die Herzogin enthüllte die Geheimnisse des Voynich-Manuskripts und des Schlosses Blutenburg. Die Würm-Insel "Blütenberg" wurde von den Rätern bewohnt, die die besonderen Eigenschaften des lokalen Wassers entdeckten, das in der Lage war, Wünsche zu erfüllen. Nach der Eroberung Rätiens entdeckten die Römer in der Nähe der Blütenberg die Pflanzen, die in Kombination mit magischem Wasser, Zellen neu programmierten und Menschen in Vögel verwandelten. Die Römer legten ihre geheimen Technologien in einem Manuskript dar, das 1400 Jahre später in die Hände von Doktor Hartlieb, dem Leibarzt von Herzogin Anna, fiel. Doktor Hartlieb verbesserte die Rezepte der alten Römer und schuf eine Linie von Hexensalben (Hexenessenzen), die zu einer Reihe unglaublicher Ereignisse führten.
      
      Die Grundidee der Geschichte "unguentum morphosis" ist, dass der Wunsch einer Person allmächtig, real, nicht lokal ist und in der Lage ist, Veränderungen herbeizuführen, insbesondere wenn dieser Wunsch durch zusätzliche Faktoren verstärkt wird (Nichtlokalität und Macht des Wunsches). Wunsch kann alles bewirken!
      

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      "Cupiditas est vitae essentia"
      
      
      
      ESSENZ
      
      (Eine wahre Geschichte mit Elementen der Fiktion)
      Eine musikalische Vorlesung mit anschließendem Porträtieren der Zuschauer
      Autor: Dr. Alexander Amelkin, München (amelkin.de feeria.de panpsy.de)
      Version #essenz vom 22.03.2025 (FILMIDEE) / https://amelkin.de/essenz.pdf
      
      
      
      
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      A. BLUES
      
      
       Am Abend war'n die Lichter schwach.
       Die Reflexionen wurden blasser und schwächer...
       Die Winterreifen rauschten wach.
       Die fernen bleichen Sterne glänzten und glänzten...
      
       Ich hörte das Signal,
       das um die Ecke kam.
       Die Tram voll froher Menschen hetzte!
       Die Dunkelheit verschwand!
       Mein Kopf, der wurde klar.
       Die Tram war weg. Es war die letzte...
      
       Dieses traurige Lied kam mir plötzlich in den Kopf, als ich an einem Dezemberabend auf meinem alten Fahrrad die Agnes-Bernauer-Straße entlangfuhr und an Agnes' Schicksal wie auch an meines dachte. Was wissen wir über das Schicksal, und können wir es aus freiem Willen kontrollieren?
      
       Die letzten 20 Jahre versuchte ich vergeblich, mich in diesem Leben als freiberuflicher Künstler zu positionieren. Meine Gemälde wurden längst nicht mehr gekauft, die Arbeit als Straßenkünstler brachte kaum Einkommen, und ich beschränkte mich nur noch auf reine Auftragsarbeit.
      
       Mit der Zeit verwandelte ich mich so von einer ehemals kreativen Person in einen Yuppie. Und eines Tages schrieb ich in einem Ausbruch von Selbstironie den Yuppie-Blues über mich selbst:
      
       Täglich. Rund um die Uhr.
       Jahrelang. Und wofür?
       Business-Plan. Plan-Prospekt.
       Atelier. Kunstprojekt.
      
       Telefon. Telefax.
       Wenig Schlaf wegen DAX!
       Krise kommt! Dann Progress.
       Atemnot! Ewig Stress!
      
       Das ist der Yuppie-Blues,
       mein Yuppie-Blues.
       Wie mache ich mit meinem
       alten Leben Schluss?
      
       Das ist der Yuppie-Blues,
       mein Yuppie-Blues.
       Na, schön, dann sag ich gern
       dem alten Leben Tschüss.
      
       In dieser Zeit stieß ich auf einen Ausspruch des amerikanischen Genetikers Bruce Lipton, wonach unsere Gedanken, unsere Wünsche, unsere Haltung und unser Lebensstil einen entscheidenden Einfluss auf unsere innere und äußere Wirklichkeit haben und die Gene steuern können.
      
       Da beschloss ich mein Schicksal zu ändern. Ich versammelte alle meine Kräfte, innere Haltung und Gedanken und... plötzlich passierte mir eine ganz unglaubliche Geschichte!
      
      
      
      
      B. FERNSEHSENDUNG
      
      
       Mitte Dezember 2015 bekam ich den Auftrag, anhand eines Fotos das Portrait zu zeichnen. Noch am selben Tag begann ich mit der Arbeit, während im Hintergrund der Fernseher lief. Durch Zufall hörte ich Neuigkeiten über eine andere, spätere Version des Voynich-Manuskripts, die kürzlich entdeckt und entziffert worden war, und es stellte sich heraus, dass dieses Manuskript von Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen (1414 - 1474) im Jahr 1473 im Wasserschloss Nannhofen verfasst wurde. Herzogin Anna verwendete die Cäsar-Chiffre und ein spezielles Alphabet, das heute als "Voynichese" bekannt ist. Anna hatte diese Technik zuvor von ihrem Hofarzt Johannes (Hans) Hartlieb (1400 - 1468) gelernt. Das Manuskript bestand aus vierzehn Abschnitten (in diesem Werk sind sie mit c1 - c15 nummeriert) und war teilweise eine Autobiographie der Herzogin.
      
       In dem Manuskript beschrieb Herzogin Anna die Geschichte des Schlosses Blutenburg, einschließlich der geheimen Heiltechnologien, die Doktor Hartlieb dort verwendete. Johannes Hartlieb wurde als Leibarzt, gelehrter Rat und damit Diplomat Herzog Albrechts III. von Bayern-München aufgenommen. Doktor Hartlieb war berühmt für die Erfindung einer verbesserten Modifikation der Hexensalbe (Hexenessenz) "unguentum morphosis", die Menschen bei Kontakt mit Wasser des magischen Menzinger Sees in Schwäne verwandeln konnte. Ohne Zugabe des Zauberwassers führte die Hexensalbe bei richtiger und sorgfältiger Anwendung zu einer Levitationswirkung.
      
       Im Manuskript veröffentlichte Herzogin Anna das ungefähre Rezept für die Salbe (Ölessenz) "unguentum morphosis": Sabaia izoztua, Margotutako atea, Iluntasun osoa, Aizkora egosia, Izotz urdina, Zurezko atalasea, Eguzki egunsentia, Adipem operimentum pellem melis, Cygnus sanguis, Spiritus vini gallici, Cygnus iecur (praeterea), Aqua specialis (praeterea). Das genaue Rezept der Essenz war nur Doktor Hartlieb bekannt. Versuche, diese Salbe ohne Rücksprache herzustellen, sowie die unsachgemäße Verwendung der in der Salbe enthaltenen Kräuter führten unweigerlich zu schweren Vergiftungen und zum Tod.
      
       Darüber hinaus wurden im Herzogin-Anna-Manuskript zwei ältere Manuskripte erwähnt: das Voynich-Manuskript, das in mindestens fünf verschiedenen Versionen verfasst wurde, und ein antikes römisches Manuskript aus dem ersten Jahrhundert in archaischem Latein.
      
       Diese Fernsehsendung hat mich sehr beeindruckt, insbesondere die Botschaft über das wunderbare Wasser des Menzinger Sees (des Schlosssees), der Schloss Blutenburg umspült.
      
       Auf der Suche nach einer Inspiration beschloss ich, das Schloss Blutenburg zu besuchen. Dort fand ich mich unerwartet in einer Ausstellung wieder, die das zweite Voynich-Manuskript mit Übersetzung präsentierte. Die Übersetzung des Manuskripts wurde durch eine moderne Interpretation der im Manuskript dargestellten Fakten und Ereignisse ergänzt.
      
       Im Folgenden erzähle ich Ihnen jetzt eine kurze Zusammenfassung des entschlüsselten Herzogin-Anna-Manuskripts.
      
      
      
      
      
      C. MANUSKRIPT
      
      
      c1. Kaspar
      
      
       Anfang des 15. Jahrhunderts lebte in Augsburg ein Phytobalneologe, Chirurg und Astrologe Kaspar Bernauer mit seiner Frau. Gott gab ihnen keine Kinder, aber sie träumten sehr von einer Tochter und hofften auf ein Wunder.
      
       In der Familie von Kaspar wurde von Generation zu Generation eine Sage weitergegeben, wonach die Wünsche auf der magischen Würminsel "Pluedenberg" in Menzing bei München wahr werden konnten. Der Wunsch sollte jedoch außergewöhnlich stark sein. Es sollte reichen, einfach auf die Insel zu kommen, am Ufer des magischen Menzinger Sees zu sitzen, sich etwas zu wünschen und sich mit Wasser aus dem See zu bespritzen.
      
       So nahm Kaspar im Jahre 1404 seine Frau, kam auf die Insel und tat alles nach alter Sitte. Und bereits nach weniger als einem Jahr hatten sie ein blondes Mädchen namens Agnes.
      
      
      
      
      c2. Agnes und Albrecht
      
      
       18 Jahre später entspannte sich Albrecht, der einzige Sohn des Herzogs Ernst, in den Augsburger Bädern nach seiner Teilnahme an einem Ritterturnier. Dort lernte er die schöne Baderstochter Agnes Bernauer kennen und verliebte sich in sie.
      
       Er widmete der Bernauerin das folgende Liebeslied:
      
       Als eine alte Seele
       trieb mich beständig um
       nur Dunkelheit, nur Leere.
       Ich war so taub, so stumm...
      
       Man schenkte mir ein Leben,
       die Träume im Fluss der Zeit,
       die Freude an der Freiheit.
       Damit kam ich so weit.
      
       Dem Jubel meiner Seele
       fehlte noch ein Stück,
       bis ich Dich getroffen hab.
       Du bist mein wahres Glück!
      
       Agnes erzählte Albrecht die mystische Geschichte ihrer Geburt, und Albrecht war so fasziniert, dass er auf dieser magischen Würminsel in Menzing für seine Gemahlin das Schloss Blutenburg baute, wo sie glücklich zusammenlebten. Albrecht und Agnes hatten eine Tochter, Sibylla, die viele Jahre später Doktor Hartlieb heiratete.
      
       1433 ernannte Herzog Ernst seinen Sohn zum Regenten in Straubing, weshalb Albrecht und Agnes sich fast gänzlich in Straubing und nur selten im Schloss Blutenburg aufhielten.
      
       Während dieser Zeit wurden sie oft von Albrechts engem Freund Doktor Hartlieb besucht, der Albrecht dank der Hexensalbe einst das Leben rettete. Die Geschichte dahinter ist folgende.
      
      
      
      
      c3. Hans
      
      
       Albrecht aus dem Hause Wittelsbach und Hans Hartlieb waren seit ihrer Kindheit befreundet. Die Jungs hatten einen großartigen Sinn für Humor und liebten es, bissige Parodien zum Thema Geheimwissenschaften zu schreiben und verschiedene Codes zu erfinden.
      
       1416 entwickelte der Junge Hans Hartlieb eine Kryptographie "Hartliebese" (heute bekannt als "Voynichese") auf der Grundlage des Alphabets (Geheimschrift) Rudolfs IV. von Österreich ("Das Alphabetum Kaldeorum" oder "Kaldaisch") und macht seinen Freund Albrecht damit bekannt.
      
       Die Freunde schrieben mit der Schriftart "Voynichese" die ersten Seiten einer lustigen Parodie auf Astrologie, Balneologie, Hexerei und Hexensalbenrezept "unguentum morphosis". Das Rezept für die "Flugsalbe" ("Flugessenz") fanden sie in einer Truhe in einem verlassenen Haus, das einst dem damals berühmten Zauberer und Kabbalisten Abraham von Worms gehörte. So entstand "das Voynich-Manuskript".
      
       Dennoch interessierte sich Hans ernsthaft für die Herstellung der Hexensalbe und präsentierte bald die erste Probe. Die Teenager bedeckten eine Katze mit Hexensalbe, und sie begann plötzlich in der Luft zu schweben. Hans experimentierte gerne mit den Bestandteilen der Hexensalbe, um deren Wirksamkeit zu steigern.
      
      
      
      
      c4. Würminsel
      
      
       Doch zurück zur Truhe des Zauberers Abraham von Worms. Neben dem Rezept für die Hexensalbe "unguentum morphosis" befand sich in der Truhe auch ein altes Manuskript (inklusive einer alten Karte der Gegend), das in archaischem Latein verfasst war.
      
       Da Hans bereits mehrere Jahre Latein gelernt hatte, gelang es ihm schließlich, dieses Manuskript zu lesen. Der Inhalt des Manuskripts verblüffte ihn. Dies war die Geschichte der magischen Insel "Blütenberg" an der Würm, nahe dem Dorf Menzing. Hans kannte diese Würminsel, die einst den Grafen von Andex gehörte, dann aber in den Besitz der Herzöge von Wittelsbach gelangte. Das Manuskript wurde offenbar zu Beginn unserer Zeitrechnung von einem der römischen Kolonisten verfasst. Der Autor schrieb, dass die Insel vor der Ankunft der Römer von den Rätern bewohnt war, die aus dem mesopotamischen Staat "Subartu" einwanderten, um vor dem Ansturm der Sumerer zu fliehen.
      
       Die Räter nannten die Insel "Blütenberg" ("Lore Mendia" auf Rätisch) und errichteten auf der Insel eine hölzerne Festung. Auf dem Blütenberg entdeckten die Räter die magischen Eigenschaften von Wasser und Blumen, um Wünsche wahr werden zu lassen. Lange Zeit wurde die Insel von einem rätischen Schamanen namens Urabelarra regiert, der die magischen Eigenschaften der Insel auf einer Tontafel beschrieb. Dann kamen die Römer und vertrieben die Räter. Beim Bau einer Festung auf der Insel fand einer der Erbauer die Urabelarras Tontafel. Als gebürtiger Etrusker war er in der Lage, den schamanischen Text zu lesen, da die Räter und die Etrusker ein Volk waren. So erfuhren die Römer von der Magie dieses Ortes, dem Namen des Schamanen und dem Namen der Insel. Daher erhielt die Insel während der römischen Herrschaft den Namen "Collis Magicis Floribus".
      
       Die Römer erforschten die ungewöhnlichen Eigenschaften des örtlichen Wassers und der Pflanzen und stellten auf dieser Grundlage zwei Arten von Hexensalben her. Die erste Art (die Basisversion) von Salbe auf der Basis von Pflanzen, tierischem Fett, Wein und Eulenblut ermöglichte das Schweben. Die zweite Art (die modifizierte Version) von Salbe verwandelte Menschen in Eulen, wenn man sie mit Eulenleber und mit magischem Wasser versetzte. Als ein tödlich verwundeter Krieger dieser modifizierten Salbe ausgesetzt wurde, wanderten Teile der inneren Organe in das Gehirn des sterbenden Mannes und entwickelten sich zu einem Eulenembryo. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Vogelembryo ein. Der Embryo verwandelte sich innerhalb weniger Stunden in ein Küken und kletterte dann durch den Mund des Kriegers heraus. Das Küken wuchs sehr schnell heran und konnte nach ein paar Stunden und manchmal viel früher bereits fliegen. So bekamen die Römer eine ganze Truppe Kampfeulen auf der Insel "Collis Magicis Floribus".
      
      
      
      
      c5. Hybriden
      
      
       In ihrem Manuskript beschrieb Herzogin Anna ausführlich die Wirkmechanismen der Hexensalbe, insbesondere die Prozesse der Verwandlung eines Menschen in einen Vogel-Mensch-Hybriden. Anna erhielt diese Informationen wahrscheinlich von Dr. Hartlieb, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Manuskripts kein Mensch mehr war. Und Dr. Hartlieb bezog dieses Wissen aus dem antiken römischen Manuskript und aus den Werken Abrahams von Worms.
      
       Es wurde festgestellt, dass die Römer dieses Wissen von den Etruskern erhielten. Die Etrusker waren Vertreter der ältesten Zivilisation, die in Mesopotamien entstand. Eine der Errungenschaften dieser alten Kultur war die Fähigkeit, Menschen mithilfe einer speziellen modifizierten Hexensalbe in Vögel zu verwandeln. Wenn die Salbe richtig zubereitet und verwendet wurde, programmierte diese Salbe menschliche Zellen neu und führte Fragmente der Vogel-DNA in Zellen ein. Die Zellen wanderten zum Gehirn, wo der Vogelembryo sehr schnell entstand und heranreifte, untergebracht in einer weichen Kapsel ähnlich einem Ei. Menschliche Bewusstsein, Selbstwahrnehmung und Langzeitgedächtnis wurden in den Vogelembryo übertragen. Nach der Reifung kletterte das Küken durch den menschlichen Mund heraus. Das Küken könnte dann manchmal innerhalb von Minuten die Flugfähigkeit erlangen. Die Umwandlungsgeschwindigkeit wurde durch die Bestandteile der Salbe bestimmt.
      
       Tatsächlich handelte es sich um einen intelligenten Hybriden aus einem Menschen und einem Vogel, auf den das Bewusstsein übertragen wurde. Mit der Zeit konnte der Hybrid sogar anfangen zu sprechen und nutzte dabei die bekannte Fähigkeit von Vögeln, die menschliche Sprache nachzuahmen.
      
       Die wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe waren Vogelleber (als Quelle reprogrammierender Substanzen wie Vitamin B12) und spezielles Wasser, dessen Quellen sehr selten waren.
      
       Solche Hybriden könnten auf unbestimmte Zeit neben einer magischen Wasserquelle leben. Darüber hinaus war die Geschwindigkeit des Denkens und des Informationsaustauschs bei Hybriden viel höher als bei Menschen. Schließlich schlossen sich viele Hybriden zusammen und gründeten Kolonien und Zivilisationen, um sich vor Menschen und Raubtieren zu schützen. Einige Hybriden halfen Menschen, Probleme zu lösen.
      
       Das römische Manuskript lieferte detaillierte Informationen über die modifizierte Salbe und ihre Erfinder. Die Sumerer nannten diese Leute die Subaräer. Die Römer nannten diese Leute die Etrusker und die Räter. Sie brachten die Geheimnisse ihrer Entwicklungen aus Mesopotamien mit. Aber nur die Etrusker konnten vollständige Informationen über die Technologie und Verwendung der modifizierten Salbe "unguentum morphosis" bewahren. Diese Technologien kamen dann zu den Römern.
      
       Die Subaräer entdeckten die magischen Eigenschaften mehrerer Wasserquellen. In Mesopotamien gibt es nur zwei oder drei solcher Quellen. Die Subaräer gelangte durch lange Experimente zur optimalen Zusammensetzung der Salbe. Sie verwandelten Menschen in Eulen, wie einige alte Bilder belegen. Einer der wichtigsten Bestandteile der modifizierten Salbe war die Leber. Durch Kräuter verstärkte Leberbestandteile führten zu einer Neuprogrammierung und Migration der Zellen. Die Zellen wurden wieder zu Stammzellen, gelangten in die Arterien und dann ins Gehirn. Andere Kräuter transportierten Fragmente der Vogel-DNA in diese Zellen und verwandelten sie in Vogelembryonen. Das menschliche Bewusstsein wanderte in den Embryo (in seine Intra- und Extrasomatik) hinein. Das ausgewachsene Küken kletterte durch den Mund des Menschen heraus. Der verbleibende Teil der Person starb.
      
       Der daraus resultierende neue Organismus war eine Mischung aus Menschen und Vogel. Das Gehirn des Hybriden war deutlich größer als das eines normalen Vogels. Die Hybride könnten mit Menschen in menschlicher Sprache kommunizieren, aber untereinander kommunizierten sie in der Sprache der Bildabgüsse. Sie dachten und tauschten Informationen hunderte Male schneller aus als Menschen. Die Intelligenz von Hybriden war sehr entwickelt. All dies beseitigte Feindseligkeit oder Feindseligkeitsgefühle zwischen Hybriden. Hybriden schlossen sich in Kolonien zusammen, um Gefahren zu begegnen. Die Gesamtzahl der Hybriden auf der Erde war gering. Sie ließen sich hauptsächlich in der Nähe magischer Wasserquellen nieder, was das Altern der Hybriden verhinderte.
      
       So verfügten die alten Römer im ersten Jahrhundert n. Chr. über die komplexeste Technologie, Menschen mithilfe einer modifizierten Hexensalbe in Hybriden zu verwandeln.
      
      
      
      
      c6. Valeria und Iulius
      
      
       Beim Umgang mit der modifizierten Hexensalbe waren strenge Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Die Römer verwendeten zum Auftragen der Salbe spezielle Spatel. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitsregeln landete die Salbe auf den Händen, was zum Tod führte, da die Eule aus einer kleinen Menge Salbe nicht "reif" wurde und der Körper die Transformation nicht vollständig abschließen konnte.
      
       Und wann ein Lebewesen in einen Vogel verwandelt wurde, wurden das Bewusstsein und das Gedächtnis (teilweise der intrasomatische Teil und vollständig der extrasomatische Teil) der verwandelten Kreatur in einen Vogel bewegten.
      
       Das römische Manuskript beschrieb auch die Geschichte, wie sich die Römer Antonius und Iulius in die Römerin Valeria verliebten, doch Valeria bevorzugte Iulius. Dann schmierte Antonius nachts die modifizierte Salbe auf Iulius und er verwandelte sich in eine Eule. Am Morgen flog Iulius zu Valeria und setzte sich auf ihrer Schulter. Valeria verstand alles und brach in Tränen aus. Dann kam Antonius zu ihr und bat sie, seine Frau zu werden. Valeria verfluchte Antonius, schnappte sich ein Glas Salbe und rieb sich damit ein. Bald flogen die beiden verliebten Eulen für immer in den Wald.
      
       Mit dieser Geschichte endete das antike römische Manuskript (Abschnitte c4 - c6 des Herzogin-Anna-Manuskripts).
      
      
      
      
      c7. Experimente
      
      
       Hans teilte Albrecht den Inhalt des römischen Manuskripts mit und die Freunde schworen, diese Information geheim zu halten. Die Zeit war nicht einfach, weil Prozesse gegen Hexen und Zauberer schon begannen. Hans schlug vor, die Tradition wiederzubeleben und die Würminsel Blütenberg oder Blutenberg (in der mittelalterlichen Transkription Pluedenberg oder Pludenberg) zu nennen.
      
       Hans begann mit Tierversuchen, um eine modifizierte Hexensalbe "unguentum morphosis" herzustellen. Er fügte der üblichen Hexensalbe Wasser von der Insel Blütenberg hinzu, was zu einer Reihe erfolgreicher Transformationen führte. In diesem Fall verwandelte sich das Tier in eine bestimmte Vogelart, abhängig von der Identität des der Salbe zugesetzten Blutes. Auch Vogelleber war ein wichtiger Zusatzbestandteil. Das Blut und die Leber wurden durch Mischen mit Ethylalkohol konserviert. Hans verbesserte auch die Basisversion der Hexensalbe erheblich, was sowohl für Hans als auch für seinen Freund Albrecht bald von großem Nutzen war.
      
      
      
      
      
      c8. Krieg
      
      
       Nach einiger Zeit nahm Hans am Krieg mit den Hussiten teil. Hexensalbe ermöglichte ihm das Überleben.
      
       Später nahmen Hans und Albrecht an der Schlacht bei Alling teil - der entscheidenden Schlacht des Bayerischen Krieges, aber durch den Willen heimtückischer Schicksale kämpften die Freunde auf gegenüberliegenden Seiten, weil Hans damals im Dienste Ludwigs des Gebarteten von Bayern-Ingolstadt stand. Am 19. September 1422 besiegten die Herzöge von Bayern-München Ernst (Albrechts Vater) und Wilhelm III. ihren Cousin Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt.
      
       Und an einem der letzten Tage der Schlacht "rettete" Ernst seinem Sohn Albrecht das Leben, als Albrecht unerwartet in einen feindlichen Hinterhalt geriet. Diese wundersame Erlösung wäre ohne Hans und Hexensalbe natürlich nicht möglich gewesen. Als Hans bemerkte, dass Albrecht auf der Burg (Wasserschloss) Nannhofen, die damals noch Ludwig gehörte, überfallen wurde, band er ein Salbenglas an einen Pfeil und schoss auf die Holztür neben Albrecht. Albrecht riss das Salbenglas ab und versteckte sich im letzten Moment vor den Feinden hinter einer zufälligen Tür. Er verschloss sie von innen mit einem Baumstamm. Der Feind lachte: diese Tür führte zu einem Gefängniszellenschacht ohne Fenster. Die Höhe der Gefängniszelle betrug fünf Meter, das Dach war jedoch teilweise zerstört. Der einzige Weg zur Rettung bestand darin, durch den oberen Teil des Raumes herauszukommen, was für einen Menschen ohne spezielle Ausrüstung unmöglich war. Albrecht rieb sich mit Zaubersalbe ein und flog aus dem Gefängnis. In diesem Moment brachen die Feinde die Tür auf, in der Erwartung, einen Gefangenen zu machen, doch zu ihrem Erstaunen verschwand Albrecht.
      
       Auch Albrechts Vater, Herzog Ernst, bemerkte, dass Albrecht in Schwierigkeiten steckte, und besiegte dieses Detachement. Eine Minute später erschien Albrecht auf der anderen Seite und dankte seinem Vater für die "Erlösung". Herzog Ernst wusste noch nichts von der Existenz des Hexensalbes "unguentum morphosis".
      
      
      
      c9. Hochzeit
      
      
       Zu Ehren des Sieges in der Schlacht bei Alling veranstaltete Albrecht ein Ritterturnier in Augsburg, bei dem er Agnes kennenlernte. Nach ihrer heimlichen Hochzeit lebte das Paar zunächst im Schloss Nannhofen und dann im Schloss Blutenburg. Albrecht erzählte Agnes nie von der Hexensalbe, die ihm das Leben rettete, da die Inquisition zu dieser Zeit bereits anfing, Gräueltaten zu begehen.
      
       Auch verheimlichte Doktor Hartlieb vor Agnes sorgfältig die Entstehungsgeschichte und die Existenz der Hexensalbe. Allerdings ließ Albrecht einmal achtlos ein Salbenglas mit der Beschreibung im Schloss zurück. Sibylla fand und brachte es ihrer Mutter. Agnes und Sibylla probierten heimlich die Hexensalbe und flogen an die Decke. Ein Kaufmann spionierte dies aus und meldete dies Herzog Ernst schriftlich.
      
      
      
      
      c10. Kaufmann
      
      
       Später spielte das Schicksal diesem Kaufmann einen grausamen Streich. Er wollte auch unbedingt fliegen. Und eines Tages gelang es ihm, dem Doktor Hartlieb ein Salbenglas zu stehlen. Der arme Kerl wusste nicht, dass es sich um eine modifizierte Version der Salbe handelte. Der Kaufmann brachte das Salbenglas nach Hause, schloss alle Türen und Fenster fest und schmierte sich von ganzem Herzen mit Salbe ein. Er sprang mehrmals, flog aber nicht.
      
       Danach war ein großes Problem aufgetreten. Dem Kaufmann ging es schlecht. Der Raum begann sich mit grünem Rauch zu füllen. Der Kaufmann stürzte bewusstlos. Nach einiger Zeit kam ein schwarzer, hässlicher Vogel aus seinem Mund und fing an, durch den Raum zu rennen und wütend zu schreien. Dann flog sie in den abgekühlten Ofen und entkam durch das Rohr.
      
       Die Familie des Kaufmanns war verreist und seine verstümmelte Leiche wurde nur einige Tage später entdeckt...
      
      
      
      
      c11. Hinrichtung
      
      
       Die nicht standesgemäße Liaison missfiel Herzog Ernst, und nachdem Albrecht sich nicht von der Bernauerin trennen wollte, sah sein Vater keine andere Möglichkeit, als Agnes unter dem Vorwurf der Hexerei anzuklagen und zum Tode verurteilen zu lassen. Bei einem geheimen Treffen entschied Ernst, dass Agnes aus Staatsräson eliminiert werden müsse. Herzog Ernst gab den Spionagebericht an einen Gesandten weiter, der Ernsts radikales Verhalten gegenüber Kaiser Sigismund I. von Luxemburg rechtfertigen sollte. Agnes wurden die schwersten Verbrechen vorgeworfen, die der Todesstrafe würdig wären: körperliche und schädliche Zaubersprüche gegen Albrecht und versuchte Vergiftung.
      
       Nachdem man Albrecht auf Erlass seines Vaters nach Landshut entführt hatte, wurde Agnes Bernauer am 12. Oktober 1435 von einer Brücke in die Donau gestoßen. Agnes' Leiche wurde aber nie gefunden...
      
       Sehr betrübt von Agnes' Tod zog sich Albrecht in das Schloss Blutenburg zurück. Der Einzige, dem Albrecht den Besuch gestattete, war sein Leibarzt Johannes Hartlieb. Völlig unerwartet kam wenig später Agnes' Vater Kaspar Bernauer zu ihm, und in seiner Kutsche war eine erstaunliche Überraschung versteckt.
      
       Bevor diese mysteriöse Geschichte fortgesetzt werden kann, ist es notwendig, etwas über den besonderen Umständen der Hinrichtung zu erzählen...
      
      
      
      
      
      c12. Metamorphose
      
      
       Kurz vor Agnes' Verhaftung war Kaspar Bernauer nach Straubing gekommen, um seine Tochter zu besuchen. Darüber hinaus traf er seinen alten Freund Jacob, der als lokaler Henker in Straubing arbeitete. In seinen alten Tagen war Jacob oft bei dem Bernauer zu Besuch, und er kannte Agnes schon seit ihrer Kindheit.
      
       Nun sollte ausgerechnet Jacob das Todesurteil vollstrecken. Da Agnes für ihn immer, wie eine Schwester war, entwickelte er einen Rettungsplan. Am Ort der Hinrichtung auf der Donaubrücke ersetzte er das Seil, mit dem er Agnes die Hände band, durch ein halb verschlissenes. Bevor er sie dann von der Brücke stieß, flüsterte er Agnes ins Ohr: "Das Seil ist faul. Versuch dich zu befreien und schwimm unter Wasser zu einem Busch. Verzeih mir."
      
       Mit diesen Worten stieß Jacob die arme Agnes von der Brücke.
      
       Die Hinrichtung war vollzogen, und die Zuschauermenge begann sich zu zerstreuen.
      
       Nachdem alle gegangen waren, tauchten Kaspar und Jacob in die Donau, um nach Agnes zu suchen. Sie fanden den bewusstlosen Körper, und zu ihrer Überraschung war Agnes noch am Leben.
      
       In einer Kutsche brachte Kaspar Agnes heimlich zum magischen Menzinger See (Schlosssee) in der Hoffnung, sie mit dessen wundersamen Wasser zu heilen.
      
       Als die Kutsche das Schloss Blutenburg erreichte, rief Kaspar sofort nach Albrecht. Der erkannte die Stimme seines Schwiegervaters, kam zu ihm hinaus mit Doktor Hartlieb und gemeinsam trugen sie Agnes zum Seeufer. Albrecht war außer sich vor Glück, weinte, lachte, umarmte und küsste seine Geliebte! Agnes lächelte in Tränen, konnte aber kein Wort sagen...
      
       Um Agnes vor einer erneuten Hinrichtung zu bewahren und ihr Leben nach ihrer schweren Verletzung zu verlängern, verwandelte Doktor Hartlieb sie mit Zustimmung aller Parteien mit einer modifizierten Hexensalbe in einen Schwan.
      
       Alle vier wünschten sich leidenschaftlich Agnes' Heilung und bestreuten sie mit dem Wunderwasser... Dr. Hartlieb rieb Agnes mit Hexensalbe ein... Für eine kurze Zeit wurden sie von einem grünlichen Dunst umhüllt und ihre Sinne schwanden... Als Albrecht, Doktor Hartlieb und Kaspar wieder zur Besinnung kamen, war Agnes verschwunden, und in Ufernähe schwamm ein schöner Schwan.
      
      
      
      
      c13. Anna
      
      
       1436 wurde Albrecht gezwungen, Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen zu heiraten. Allerdings verbrachte Albrecht manchmal Wochen auf Schloss Blutenburg am Menzinger See (Schlosssee), wo Agnes in der Gestalt eines Schwans schwamm.
      
       Jahrelang quälte sich Anna mit Eifersucht gegenüber Albrecht. Zum Glück für Albrecht interessierte sich Anna sehr für weiße Magie. Albrecht bat Doktor Hartlieb, Anna zu beschäftigen. Zunächst schrieb Doktor Hartlieb 1448 "Die Kunst Chiromantia" ("Chiromantie") für Anna, doch das Handlesen langweilte Anna schnell.
      
       Dann entwickelte Doktor Hartlieb, basierend auf dem kryptografischen Spaß seiner Kindheit, ein Projekt für ein fantastisches Manuskript (heute bekannt als "Voynich-Manuskript"). Im "Voynich-Manuskript" behandelte Doktor Hartlieb alle Aspekte der weißen Magie. Er nahm etwas aus den Werken des Zauberers Abraham von Worms und fügte etwas anderes hinzu. Doktor Hartlieb gab dieses Manuskript als Geheimwerk Abrahams von Worms aus. Um Authentizität vorzutäuschen, stellte Johannes Hartlieb in der Handschrift mehrere reale Objekte dar und verwendete altes Pergament.
      
       Basierend auf zwei Manuskripten begann Herzogin Anna von Braunschweig in München sowie in den Schlössern Blutenburg und Nannhofen Sitzungen der Weißen Magie (Wahrsagen per Hand, astrologische Vorhersagen usw.) auf Frauenpartys in "Annas Salon" durchzuführen. Beide Bücher zeigten eine verzerrte Realität, was sie zu idealen Wahrsagungswerkzeugen machte. Während der Sitzungen prophezeite Anna mithilfe von Tierkreisdiagrammen und basierend auf Handlesen. Anna sagte Ereignisse im Leben (Schicksal) des Klienten (des Sitzungsgastes) für eine Woche, einen Monat und ein Jahr voraus und empfahl verschiedene Kräutermischungen und Wasserbehandlungen, um mögliche Probleme zu lösen.
      
       Doktor Hartlieb nahm oft an Sitzungen teil und schrieb Rezepte aus. Insbesondere praktizierte Doktor Hartlieb sehr wirksame, aber teure gesundheitsfördernde und verjüngende grüne Bäder, die auf Mikrodosen von Hexensalbe verschiedener Modifikationen basierten.
      
      
      
      
      c14. Voynich-Manuskripte
      
      
       Später wurde diese Praxis auf eine ernsthafte kommerzielle Grundlage gestellt. Doktor Hartlieb bestellte zusammen mit dem Dichter und herzoglich-bayerischen Rat Jacob Pueterich von Reichertshausen und mit dem Münchner Stadtarzt Sigmund Gotzkircher mehrere "Voynich-Manuskripte" beim klösterlichen Schreiberteam. Schriftgelehrte durften auf der Grundlage eines vorgegebenen Alphabets selbstständig Unsinn erzeugen und bedeutungslose Illustrationen anfertigen.
      
       Dann wurden diese Manuskripte an von weißer Magie besessene Herzoginnen übergeben, die in ihren Schlössern Sitzungen mit weißer und medizinischer Magie durchführten und Ratschläge zur Erhaltung der Gesundheit erhielten. Basierend auf Glücksvorhersagen erhielten die Sitzungsteilnehmerinnen Empfehlungen (manchmal in poetischer Form) im Bereich der Verbesserung der Gesundheit und entsprechende Apothekenrezepte sowie Überweisungen an medizinische Einrichtungen.
      
       Die Damen aus der gehobenen Gesellschaft hatten keinen Zugang zu Bildung in den Bereichen der weißen Magie, Medizin, Phytopharmaka, Astrologie, Alchemie und anderen mittelalterlichen Wissenschaften, was die Frauen zu einem bequemen Ziel für solche Manipulationen machte.
      
       Es wurden auch andere Bücher verwendet, etwa die "Chiromantie" von Johannes Hartlieb, die zusammen mit den "Voynich-Manuskripten" den Herzoginnen geschenkt wurden, in deren Schlössern Sitzungen zur weißen Magie stattfanden.
      
       Die Manuskripte amortisierten sich sehr schnell. Diese Praxis wurde mehrere Jahrzehnte lang fortgesetzt...
      
       Jahre vergingen und Albrecht fühlte, dass seine Tage gezählt waren. Er ging zum Schlosssee und wünschte sich die Wandlung in einen Schwan, um sich endlich mit Agnes zu verbinden. Agnes schwamm auf ihn zu, winkte mit den Flügeln und bespritzte ihren Geliebten mit magischem Wasser. Albrecht trug die Hexensalbe auf. Wieder umhüllte sie ein grüner Nebel, und kurz darauf schwammen zwei Schwäne auf dem See! So blieben Albrecht und Agnes als Schwäne für immer zusammen.
      
       Auch für Doktor Hartlieb ist die Zeit gekommen, diese Welt zu verlassen. Mit letzter Kraft rieb er sich mit modifizierter Zaubersalbe ein, verwandelte sich in einen Vogel und flog aus dem Fenster. Auf seinem Sterbebett blieb ein Körper ohne Teile des Gehirns, einiger Organe und einzelner Knochen zurück. Auf dem Tisch des Arztes lag ein mysteriöses Manuskript...
      
      
      
      
      c15. Abraham
      
      
       Im letzten Teil ihres Manuskripts beschrieb Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen ihre persönliche Begegnung mit dem großen Magier Abraham von Worms, die im Jahr 1472 stattfand. Abraham war zu diesem Zeitpunkt bereits 110 Jahre alt, sah aber aus wie ein Vierzigjähriger.
      
       Abraham weihte Anna in seine geheime Methode "Wünsche und Metamorphosen" ein, deren Grundlage die Vereinigung der Elemente Wasser und Luft und der Kraft der Wünsche war. Abraham entwickelte ein praktisches System zur Wunscherfüllung, bei dem dem Wasser eines Ortes der Macht, wie beispielsweise der Würminsel mit Wasserschloss Blutenburg drauf, eine besondere Rolle zukam. Der Zauberer testete dieses System an sich selbst und erfüllte sich so seinen Wunsch nach Verjüngung. Das System des Magiers bestand aus fünf Prinzipien:
      
       - der Wunsch muss außergewöhnlich stark sein;
       - zur Verjüngung ist es notwendig, vollständig in Ihr Langzeitgedächtnis einzutauchen und detaillierte Reisen durch Kindheit und Jugend zu unternehmen;
       - spezielle Übungen durchführen, um Details aus der Vergangenheit mit einem Lächeln und einer absolut positiven Einstellung zu modellieren;
       - spezielle Atemübungen mit Schwerpunkt auf der Bauchatmung und der Bauchmuskulatur durchführen;
       - den Prozess der Wunscherfüllung zu verstärken und den Mechanismus der Metamorphose in Gang zu setzen, indem man magisches Wasser aus einer Quelle an einem Ort der Macht verwendet, mit dem man Hände und Stirn befeuchtet.
      
       Abraham begann 1469 mit seiner Methode der Wunscherfüllung und wurde innerhalb von drei Jahren 70 Jahre jünger.
      
       Damit endete das Manuskript von Herzogin Anna.
      
      
      
      
      D. WUNSCH
      
      
       Nach mich das alte Manuskript aus der Ausstellung so beeindruckte, näherte ich mich dem Schlosssee. Ich hatte den starken Wunsch, wunderbare Porträts schaffen zu können, die positiven Einfluss auf die innere und äußere Wirklichkeit der Menschen haben würden!
      
       Es war niemand in der Nähe. Grüner Dunst verhüllte schneebedecktes Ufer... Das Geräusch von plätscherndem Wasser weckte mich auf und ich spürte ein paar Spritzer auf meiner Haut. Direkt vor mir im eisfreien Raum des Sees schwammen zwei Schwäne...
      
      
      
      
      Quellen:
      
      
       1. "Galante Liebesgeschichten", Liebesfilm, Frankreich/Italien, 1961, Regie: Michel Boisrond
       2. "Agnes oder das Geheimnis von Schloss Blutenburg", Theaterstück, Eine fantastische Geschichte mit Musik und Show, 26.09.2017, Obermenzing - Das Programmheft "1200 Jahre Menzing", München, Juli - Dezember 2017, Seite 45, Regie: Alexander Amelkin
       3. Werner Schäfer (1987): "Agnes Bernauer und ihre Zeit", München
       4. Stefan Guzy (2022): "Book transactions of Emperor Rudolf II 1576-1612. New findings on the earliest ownership of the Voynich manuscript." - International Conference on the Voynich Manuscript 2022, The University of Malta
       5. Johannes Hartlieb: "Kräuterbuch" (1435/50) und "Das Buch aller verbotenen Künste" (1456)
       6. Frank Fürbeth (1992): "Johannes Hartlieb. Untersuchungen zu Leben und Werk" (= Hermaea - Germanistische Forschungen. Neue Folge, Band 64). Tübingen 1992, ISBN 3-484-15064-5
       7. Bernhard Schnell (2007): "Neues zur Biographie Johannes Hartliebs." - In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur. Jahrgang 136, 2007, S. 444-448
       8. Günther Hoppe (1997): "Zwischen Augsburg und Anhalt. Der rosenkreuzerische Briefwechsel des Augsburger Stadtarztes Carl Widemann mit dem Plötzkauer Fürsten August von Anhalt." - In: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 90, S. 125-157
       9. Wolfgang Vogelsgesang und Adolf Thurner (1992): "Blutenburg - Das Schloss und sein Umfeld in Geschichte und Gegenwart." Verlag: Erasmus Grasser, ISBN: 3925967249 (ISBN-13: 9783925967245)
       10. Johannes Erichsen (1983): "Blutenburg. Beiträge zur Geschichte von Schloss und Hofmark Menzing." München 1983, ISBN 3-9801342-7
       11. AA Amelkin, MM Blagoveschenskaya, YV Lobanov, AK Amelkin (2003): "Minimum specific cost control of technological processes realized in a living objects-containing microenvironment (ein systematischer Ansatz)." - In: Environmental Science and Pollution Research 10 (1), 44-48
       12. Alexander Amelkin (2022): "Das Voynich-Manuskript", Die TABULA RASA. Zeitung für Gesellschaft und Kultur. 23. August 2022
       13. "Hexensalbe", "Voynich-Manuskript" usw., Wikipedia?, Wikimedia Foundation Inc., 01. September 2024
       14. Dr. Alexander Amelkin (2023): "Das Voynich-Manuskript" für #kkl29 "Loslassen, Weglassen, Unterlassen", 23. April 2023, #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, ISSN 2751-4188, #amelkin https://kunstkulturliteratur.com/2023/04/23/das-voynich-manuskript/
       15. Keagan Brewer (2022): ""I beg your grace to suppress this chapter or else to have it written in secret letters": The emotions of encipherment in late-medieval gynaecology." - International Conference on the Voynich Manuscript 2022, The University of Malta
       16. Bernhard Bischoff (1954): "Übersicht über die nichtdiplomatischen Geheimschriften des Mittelalters." - In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, vol. 62 (1954), 1-27
       17. Franz Kürschner (1872): "Herzog Rudolph's IV. Schriftdenkmale." - In: Mittheilungen der K.K. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, 17 (1872), 71-80
       18. Johannes Hartlieb u.a. (1448/56): "Medizinischastrologischer Kalender." - BSB Cgm 7958, München, Bayerische Staatsbibliothek, Kurzaufnahme einer Handschrift, BSB-ID 991048728419707356, Digitalisiert von Bayerischer Staatsbibliothek am 20.10.2022, Seite 50 https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00144181?page=50,51
       19. Marco Heiles (2021): "Johannes Hartlieb: Life and Work Before 1441: Also a Contribution to the Methodology of Writer Identification / Johannes Hartlieb: Leben und Werk vor 1441: Zugleich ein Beitrag zur Schreiberidentifizierung." - Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, 2021, Vol.150 (3), p.337-379
       20. Hans Kratzer (2015): "Agnes Bernauer aus Straubing: geliebt und ertränkt." - Sueddeutsche Zeitung GmbH, Straubing, 20. Juni 2015
       21. Amelkin AA et al (2001): "The Microenvironmental Systems Project." - In: Proceedings of the 6th IFAC Symposium on Cost Oriented Automation (Low Cost Automation 2001 - LCA 2001, Session VIII: Implemented solutions) (Berlin, October 8-9, 2001). - Institut für berufliche Bildung, Zentrum Mensch-Maschine Systeme, Technische Universität Berlin, Berlin, Germany, 192-197
       22. Johannes Hartlieb (1448): "Die Kunst Chiromantia"
       23. Manfred Amann (2023): "Wasserschloss und Liebesnest." - Süddeutsche Zeitung GmbH, Oberbayern, Landkreis Fürstenfeldbruck, 29.05.2023, sueddeutsche.de
       24. Johannes Hartlieb (1448): "Encyclopedic Manuscript Containing Allegorical And Medical Drawings." - Library of Congress. - Ein Ordner mit einer Auswahl von Werken anderer Autoren, die zur Erstellung des Voynich-Manuskripts verwendet wurden https://archive.org/details/EncyclopedicManuscriptContainingAllegoricalAndMedicalDrawings/mode/1up
       25. Alexander Amelkin (2023): "Doktor Hartlieb" - http://panpsy.de https://amelkin.de/insel.pdf
       26. Alexander Amelkin (2024): "Das Voynich-Manuskript von Doktor Johannes Hartlieb (Historische Forschung von Alexander Amelkin)." - openPR, 04.02.2024
       27. Jutta Czeguhn (2017): "Menzing - Altes, aber neu." - Süddeutsche Zeitung GmbH, München, SZ, 27. März 2017
       28. Lisa Fagin Davis (2022): "Voynich Paleography." - In: Proceedings of the 1st International Conference on the Voynich Manuscript 2022 (VOY2022), The University of Malta + Friends of the Library Lecture: https://youtu.be/5VlSRZy0D_Y (27.11.2023)
       29. Abraham von Worms: "Das Buch der wahren Praktik in der göttlichen Magie" - Hrsg. von Jürg von Ins. München, 1988, Seite 88.
       30. Apuleius: "Metamorphosen" III, 21
       31. Alexander Amelkin (2007): "Der Yuppie-Blues" - In: Jahrbuch für das neue Gedicht. - Edition 2007 der Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH, Redaktion der Frankfurter Bibliothek
       32. Garcia F. et al (2024): "Metabolic Pathways Regulated by Vitamin B12 in Cell Reprogramming." - Journal of Molecular Biology, vol. 30, No.1, 2024, 78-94
       33. Gerd Herold (2021): "Innere Medizin" - Köln 2021. ISBN 978-3-9821166-0-0
       34. Die Kunstausstellung "Blutenburg Pur" im Schloss Blutenburg, München, 10. - 12. Januar 2025
       35. Alexander Amelkin (2025): "BlutenburgPur - Die Kunstausstellung: Panpsychorealistisches Bild von Alexander Amelkin" - openPR, 04.01.2025
      
      
      
      
      SYNOPSIS
      
      
      Die Geschichte präsentiert eine Zusammenfassung von drei mysteriösen Manuskripten: dem autobiografischen Manuskript der Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen, dem Voynich-Manuskript und dem römischen Manuskript aus der Zeit der Eroberung Rätiens.
      
      Archäologen fanden in der Nähe von Schloss Blutenburg auf dem Würm-Insel "Blütenberg" ein Manuskript der Herzogin Anna von Braunschweig-Grubenhagen (1414 - 1474). Annas Manuskript war im Voynich-Alphabet geschrieben, aber mit einem einfachen Code verschlüsselt. Die Herzogin enthüllte die Geheimnisse des Voynich-Manuskripts und des Schlosses Blutenburg. Die Würm-Insel "Blütenberg" wurde von den Rätern bewohnt, die die besonderen Eigenschaften des lokalen Wassers entdeckten, das in der Lage war, Wünsche zu erfüllen. Nach der Eroberung Rätiens entdeckten die Römer in der Nähe der Blütenberg die Pflanzen, die in Kombination mit magischem Wasser, Zellen neu programmierten und Menschen in Vögel verwandelten. Die Römer legten ihre geheimen Technologien in einem Manuskript dar, das 1400 Jahre später in die Hände von Doktor Hartlieb, dem Leibarzt von Herzogin Anna, fiel. Doktor Hartlieb verbesserte die Rezepte der alten Römer und schuf eine Linie von Hexensalben (Hexenessenzen), die zu einer Reihe unglaublicher Ereignisse führten.
      
      Die Grundidee der Geschichte "unguentum morphosis" ist, dass der Wunsch einer Person allmächtig, real, nicht lokal ist und in der Lage ist, Veränderungen herbeizuführen, insbesondere wenn dieser Wunsch durch zusätzliche Faktoren verstärkt wird (Nichtlokalität und Macht des Wunsches). Wunsch kann alles bewirken!
      
      
      
      
      KURZVITA
      
      
      Die Eltern des Autors haben sich an Bord eines Wetterflugzeugs kennengelernt, als sie Gewitterwolken untersuchten. Daher nimmt das Thema Flug und Luft-Wasser-Umfeld einen besonderen Platz in der Arbeit des Autors ein. An der Universität und in der biotechnologischen Produktion arbeitete der Autor über Problem der optimalen Kontrolle lebender Systeme auf Ebenen von Mitochondrien, Zellen und Populationen mit einem systematischen Ansatz. Seit 20 Jahre arbeitet der Autor als freiberuflicher Künstler und als Kunstlehrer an der Schule.
      
      In seiner Freizeit interessiert sich der Autor im Theaterprojekt und entwickelt die angewandte Philosophie "Panpsychorealismus". Der Panpsychorealismus ist nicht nur eine "proto-mentale" zeitgenössische Kunst, sondern auch eine Technologie der Zeitlosigkeit. Der Autor ist überzeugt, dass es auf Grundlage der Quantenmechanik möglich ist, viele Prozesse wieder zu verschränken und die Alterung umzukehren. Der Panpsychorealismus bedeutet Nichtlokalität (Pan-) und Realität (-realismus) des Bewusstseins (-psycho-).
      
      
      
      
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      Das mystische Gemälde "Extrasomatisches Bewusstsein von Schloss Blutenburg (Ort der Macht)" (2021)
      zeigt das äußere Gehirn des Schlosses - einen der panpsychorealistischen Kanäle
      für die der Wunscherfüllung und den Zugang zu vergangenen Verjüngungsmustern.
      Das Gemälde war vom 10. bis 12. Januar 2025 in der Ausstellung
      "BlutenburgPur" im Schloss Blutenburg präsentiert. ( https://yuppie-blues.de )
      
      
      
      
      
      

    DIE BILDER

    (made with the help of artificial intelligence (AI "Grok 3"))
      
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      On the Voynich Manuscript
      
      The concept of the Voynich manuscript traces back to the magician Johannes Hartlieb. In the 15th century, over five distinct copies of the Voynich Manuscript were produced by a workshop of scribes - involving at least five different copyists who were authorized to generate their own text and illustrations based on the original manuscript written by Dr. Hartlieb. It is a work of nonsense created for commercial purposes - a sort of fortune-telling book used during magical sessions. What has survived to the present day is a compilation of various copies, bound together later in the wrong order. Manuscripts were often left unbound in those days; instead, they were stored as loose sheets in special cases.
      
      I would like to dwell briefly on the magical sessions involving these manuscripts. How did it all come about? Albrecht III of Bavaria was married to Duchess Anna. Anna spent almost all her time at the castle, occupied with childcare and a state of perpetual pregnancy. She was terribly bored and tormented herself with fits of jealousy. Her only serious pastime was white magic - a pursuit she shared with many neighboring duchesses. Witnessing his wife's distress, Albrecht turned for help to Dr. Johannes Hartlieb - his court physician, diplomat, advisor, and author of numerous books, as well as his brother-in-law. Doctor Hartlieb was renowned as a leading expert in numerous fields - specifically white magic, alchemy, astrology, levitation, metamorphosology, phytobalneology, cryptography, pharmacology, phytotherapy, botany, physiology, and more. Johannes Hartlieb responded to Duke Albrecht's request and proposed that Anna engage in sessions of white magic and fortune-telling. He wrote an illustrated book on palmistry - *Chiromancy* - specifically for Duchess Anna. Anna was overjoyed by the gift and immediately gathered the local high society at Blutenburg Castle for her first white magic session. However, palmistry soon bored her due to its monotony and lack of popularity. She declared, "Ich will mehr!" ("I want more!"). At that moment, Doctor Hartlieb had a brilliant idea: he could kill two birds with one stone. He would produce multiple copies of a secret fortune-telling book for simultaneous white magic sessions at various castles; during these sessions, clients would have their fortunes told regarding their health and be directed to Doctor Hartlieb's pharmacies and clinics for treatment and preventive care. He gathered all his manuscripts and cryptographic methods and wrote the text known today as the Voynich Manuscript. Hartlieb intentionally created nonsense text, which allowed for any kind of forecast or prediction to be made during the sessions. He took the manuscript to a scribal workshop and ordered up to ten copies. Five scribes worked on the manuscripts simultaneously; to speed up the process, they were authorized to generate the "words" themselves. The rest of the story is well known.
      
      Dr. Alexander Amelkin faces accusations that the arguments supporting his hypothesis regarding the origin of the Voynich Manuscript are unscientific. I present here some devastating counterarguments - irrefutable facts. Try to dispute them.
      
      (1) Dr. Hartlieb was born in 1400, not 1410; otherwise, he could not possibly have participated in the Hussite Wars in 1419.
      
      (2) Dr. Hartlieb was the only person at the time who possessed the full spectrum of knowledge covered in the Voynich Manuscript. His works and materials contain drawings and diagrams resembling the manuscript's graphic content. Hartlieb's *Medico-Astrological Calendar* features various scripts and cipher systems incorporating up to 70% of the symbols found in the Voynich Manuscript, including the inscription "Michitonese."
      
      (3) Dr. Hartlieb did not write the Voynich Manuscript himself; instead, he commissioned five scribes to produce up to ten different versions based on his drafts, allowing them the freedom to generate words and drawings within certain parameters. This is evidenced by certain duplicated pages that differ in handwriting and detail.
      
      (4) Regarding the depiction of the castle in the manuscript, researchers note that the fortress's general layout - four towers connected by walls, a moat or river, and a central building (*Herrenhaus*) - mirrors the original structure of Blutenburg Castle from that era with remarkable accuracy. This has led to the hypothesis that Hartlieb sketched Blutenburg Castle in his draft, while the scribes added the characteristic crenellations to the walls.
      
      
       LITERATURE
      
       [1] Franz Kuerschner (1872): "Herzog Rudolph's IV. Schriftdenkmale." - In: Mittheilungen der K.K. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, 17 (1872), 71-80
      
       [2] Marco Heiles (2021): "Johannes Hartlieb: Life and Work Before 1441: Also a Contribution to the Methodology of Writer Identification / Johannes Hartlieb: Leben und Werk vor 1441: Zugleich ein Beitrag zur Schreiberidentifizierung." - Zeitschrift fuer deutsches Altertum und deutsche Literatur, 2021, Vol.150 (3), p.337-379
      
       [3] Stefan Guzy (2022): "Book transactions of Emperor Rudolf II 1576-1612. New findings on the earliest ownership of the Voynich manuscript." - International Conference on the Voynich Manuscript 2022, The University of Malta.
      
       [4] Alexander Amelkin (2016): "Das Voynich-Manuskript", Munich, http://feeria.de.
      
       [5] Johannes Hartlieb (1440): "Kraeuterbuch", Kap. 31, 32, 88, 131, 150, 157 und 162
      
       [6] Johannes Hartlieb u.a. (1456): "Medizinischastrologischer Kalender." - BSB Cgm 7958, Muenchen, Bayerische Staatsbibliothek, Kurzaufnahme einer Handschrift, BSB-ID 991048728419707356, Digitalisiert von Bayerischer Staatsbibliothek am 20.10.2022, Seite 50
      
       [7] Bernhard Bischoff (1954): "Uebersicht ueber die nichtdiplomatischen Geheimschriften des Mittelalters." - In: Mitteilungen des Instituts fuer Oesterreichische Geschichtsforschung, vol. 62 (1954), 1-27
      
       [8] Keagan Brewer (2021): "The Voynich Manuscript, Dr Johannes Hartlieb, and the Emotions underpinning Gynaeco-sexual Encipherment." - SMRG Talk - The Voynich MS, Sydney Mediaeval & Renaissance Group, AEMA News.
      
       [9] Dr. Lisa Fagin Davis (2020): "How Many Glyphs and How Many Scribes? Digital Paleography and the Voynich Manuscript." - Manuscript Studies: A Journal of the Schoenberg Institute for Manuscript Studies, Vol. 5, No. 1, 2020.
      
       [10] Johannes Hartlieb (1448): "Encyclopedic Manuscript Containing Allegorical And Medical Drawings." - Library of Congress. - Ein Ordner mit einer Auswahl von Werken anderer Autoren, die zur Erstellung des Voynich-Manuskripts verwendet wurden https://archive.org/details/EncyclopedicManuscriptContainingAllegoricalAndMedicalDrawings/mode/1up
      
      
      
      О РУКОПИСИ ВОЙНИЧА (VOYNICH MANUSCRIPT)
      
      Автор идеи - маг Йоханнес Хартлиб. Манускрипт Войнича был в 15-том веке создан как минимум в пяти неидентичных копиях, выполненных в артели писцов как минимум пятью переписчиками, имевшими право самим генерировать тексты и иллюстрации на основе исходного манускрипта, написанного доктором Хартлибом. Это - бессмыслица, созданная в коммерческих целях, некое подобие гадальной книги, использовавшееся на магических сеансах. До нас дошла компиляция из разных копий, сшитая позже в неправильном порядке. Ранее рукописи часто не сшивали. Они хранились в виде отдельных листов в специальных футлярах.
      
      Отдельно остановлюсь на магических сеансах с использованием манускриптов. Как всё получилось? Альбрехт Третий Баварский был женат на герцогине Анне. Анна практически постоянно находилась в замке, так как она ухаживала за детьми, а также находилась в состоянии перманентной беременности. Ей было очень скучно, и к тому же она изводила себя приступами ревности. Единственным серьёзным увлечением Анны была белая магия. В этом Анна была очень похожа на всех соседних герцогинь. Альбрехт, видя страдания своей супруги, обратился к своему придворному врачу, дипломатии, советнику, автору многих книг и прежде всего зятю доктору Йоханнеса Хартлиба за помощью. Доктор Хартлиб был известен как самый продвинутый специалист во многих областях, а именно белой магии, алхимии, астрологии, левитации, метаморфозологии, фитобальнеологии, тайнописи, фармакологии, фитотерапии, ботаники, физиологии и пр. Йоханнес Хартлиб откликнулся на просьбу герцога Альбрехта и предложил Анне заняться сеансами белой магии и предсказаниями судьбы. Он написал специально для герцогини Анны иллюстрированную книгу "Хиромантия" для гадания по руке. Анна была неописуемо рада подарку и тут же собрала весь окрестный высший свет в Замке Блютенбург на свой первый сеанс белой магии. Однако гадание по линиям руки быстро наскучило Анне своей однообразностью и недостаточной популярностью. Она сказала: "Ich will mehr!" И вот в этот момент доктора Хартлиба посетила золотая идея: можно убить двух зайцев сразу! Надо написать в нескольких экземплярах тайную гадальную книгу для одновременных сеансов белой магии в различных замках, на которых клиентам будут предсказывать судьбу в части здоровья и направлять их в аптеки и клиники доктора Хартлиба для излечения и профилактики! Он собрал все свои рукописи, все методики тайнописи и написал рукопись, известную сегодня как Манускрипт Войнича. При этом Хартлиб намеренно создал бессмыслицу, что позволяло на сеансах делать любые прогнозы и предсказания. Хартлиб отнёс рукопись в артели писцов и заказал там до десяти экземпляров манускрипта. Пять писцов одновременно создавали эти манускрипты, и им для скорости исполнения заказа было дано право самостоятельно генерировать "слова". А дальше история известна.
      
      Александра Амелькина обвиняют в ненаучности его аргументов в пользу его гипотезы о происхождении Рукописи Войнича. Привожу здесь убийственные контраргументы или железные факты. Попробуйте оспорить. (1) Доктор Хартлиб родился не в 1410, а в 1400 году. Иначе бы он никак не мог участвовать в гусситских войнах в 1419 году. (2) Только доктор Хартлиб владел в то время всем спектром знаний, затронутых в Рукописи Войнича. В работах и материалах доктора Хартлиба есть все рисунки и схемы, похожие на графический материал Рукописи Войнича. В работе Хартлиба "Медикоастрологический Календарь" содержатся различные шрифты и системы тайнописи, включающие в себя до 70% символов, содержащихся в Рукописи Войнича, включая надпись "Michitonese". (3) Доктор Хартлиб не сам написал Манускрипт Войнича, а поручил эту работу пяти переписчикам, которые на основе черновиков Хартлиба создали до 10 различных вариантов Манускрипта Войнича, имея право свободно в определённых рамках генерировать слова и рисунки. Об этом свидетельствуют некоторые продублированные страницы манускрипта, отличающиеся почерком и деталями. (4) Что же касается изображения замка в манускрипте, исследователи отмечают, что общая планировка крепости на рисунке (четыре башни, соединенные стенами, ров или река и центральное здание - Herrenhaus) удивительно точно повторяет оригинальную структуру замка Блютенбург тех лет. Отсюда родилось предположение, что Хартлиб мог зарисовать в своём черновике рукописи именно замок Блютенбург, а переписчики добавили стенам характерные зубцы.
      
      
      ÜBER DAS VOYNICH-MANUSKRIPT
      
      Die Idee dazu stammte von dem Magier Johannes Hartlieb. Das Voynich-Manuskript entstand im 15. Jahrhundert in der mindestens fünf nicht identischen Abschriften. Es wurde von einer Schreiberkooperative angefertigt, in der mindestens fünf Schreiber autorisiert waren, eigene Texte und Illustrationen auf Grundlage des Originalmanuskripts von Dr. Hartlieb zu erstellen. Es handelt sich um ein Nonsens-Manuskript, das zu kommerziellen Zwecken angefertigt wurde - eine Art Wahrsagebuch, das in magischen Séancen verwendet wurde. Überliefert ist eine Zusammenstellung verschiedener Abschriften, die später in falscher Reihenfolge zusammengefügt wurden. Früher wurden Manuskripte oft nicht zusammengebunden, sondern als einzelne Blätter in speziellen Behältnissen aufbewahrt.
      
      Ich werde später auf magische Séancen mit Manuskripten eingehen. Wie kam es dazu? Albrecht III. von Bayern war mit Herzogin Anna verheiratet. Anna verbrachte fast ihre gesamte Zeit auf dem Schloss, kümmerte sich um ihre Kinder und war ständig schwanger. Sie war extrem gelangweilt und wurde von Eifersuchtsanfällen geplagt. Annas einzige ernsthafte Leidenschaft galt der weißen Magie. Darin ähnelte Anna den benachbarten Herzoginnen sehr. Albrecht, der das Leid seiner Frau sah, wandte sich hilfesuchend an seinen Hofarzt, Diplomaten, Berater, Autor zahlreicher Bücher und vor allem an seinen Schwiegersohn, Dr. Johannes Hartlieb. Dr. Hartlieb galt als Experte auf vielen Gebieten, darunter Weiße Magie, Alchemie, Astrologie, Levitation, Metamorphose, Phytobalneologie, Kryptographie, Pharmakologie, Kräutermedizin, Botanik, Physiotherapie und vieles mehr. Johannes Hartlieb kam Herzog Albrechts Bitte nach und bot Anna an, sie in Sitzungen der Weißen Magie und in Wahrsagerei einzubinden. Er verfasste eigens für Herzogin Anna ein illustriertes Buch mit dem Titel 'Chiromantia', das ihr die Zukunft anhand der Hand vorhersagen sollte. Anna war überglücklich über das Geschenk und lud umgehend die gesamte lokale Oberschicht zu ihrer ersten Sitzung der Weißen Magie auf Schloss Blutenburg ein. Doch die Handlesen langweilte Anna schnell mit ihrer Eintönigkeit und mangelnden Beliebtheit. Sie sagte: 'Ich will mehr!' Und dann kam Dr. Hartlib eine geniale Idee: Er konnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! Er wollte mehrere Exemplare eines geheimen Wahrsagebuchs für gleichzeitig stattfindende Sitzungen der Weißen Magie in verschiedenen Schlössern anfertigen lassen. Dort sollten Klienten ihre Gesundheitsprognosen erhalten und zur Behandlung und Prävention an Dr. Hartlibs Apotheken und Kliniken verwiesen werden. Er sammelte all seine Manuskripte, all seine geheimen Schreibtechniken und verfasste das Manuskript, das heute als Voynich-Manuskript bekannt ist. Hartlib schuf absichtlich Unsinn, um während der Sitzungen beliebige Vorhersagen und Prophezeiungen zu ermöglichen. Er brachte das Manuskript zu einer Schreibergenossenschaft und bestellte bis zu zehn Exemplare. Fünf Schreiber fertigten diese Manuskripte gleichzeitig an, und um die Bearbeitung zu beschleunigen, durften sie ihre eigenen 'Wörter' entwickeln.
      
      
      Johannes Hartlieb als Urheber: Diese These existiert als spezifische Herkunftshypothese im Voynich-Forschungsnetzwerk. Sie besagt, der Leibarzt Dr. Johannes Hartlieb habe das Werk im Auftrag für Herzog Albrecht III. von Bayern initiiert, um dessen eifersüchtige Ehefrau mit 'weißer Magie' abzulenken. Wissenschaftlich anerkannt oder bewiesen ist dies jedoch nicht.
      
      Die Schreiberkooperative: Statistische Analysen des Schriftbildes (u. a. durch den Kryptologen Prescott Currier) zeigen tatsächlich, dass das Buch von mindestens zwei, wahrscheinlich eher von bis zu fünf oder acht verschiedenen Schreibern verfasst wurde. Ob es sich dabei um eine organisierte Kooperative handelte, bleibt Spekulation.
      
      Kommerzielles Nonsens-Buch für Séancen: Die Theorie, dass es sich um ein reines Nonsens-Buch (einen Hoax / Schwindel) handelt, um wohlhabenden Käufern das Geld aus der Tasche zu ziehen, wird von einigen Forschern (wie Gordon Rugg) gestützt. Linguistische Analysen widersprechen dem oft, da die statistische Struktur der Wörter (wie das Zipfsche Gesetz) eher einer echten, grammatikalisch aufgebauten Sprache entspricht. Ein Bezug zu spiritistischen Séancen im modernen Sinne passt historisch nicht ganz in das 15. Jahrhundert.
      
      Falsche Reihenfolge & lose Blätter: Dies ist historisch korrekt. Die heutige Bindung des Manuskripts entspricht nicht der ursprünglichen Anordnung. Die Lagen wurden im Laufe der Jahrhunderte neu sortiert, und die Seitenzählung wurde erst viel später hinzugefügt. Auch die Aufbewahrung als ungebundene Einzelseiten war im Mittelalter für Arbeitsdokumente üblich.
      
      Möchten Sie, dass ich Ihnen die gängigsten alternativen Entschlüsselungstheorien aufliste, oder interessiert Sie eine nähere Analyse des historisch verbrieften Wirkens von Johannes Hartlieb?
      
      
      Das ist eine faszinierende historische Verknüpfung! Dr. Amelkin beschreibt hier eine sehr spezifische, moderne Alternativhypothese zur Entstehung des Voynich-Manuskripts, die reale historische Figuren wie Herzog Albrecht III. von Bayern, seine Ehefrau Anna von Braunschweig-Grubenhagen und den vielseitigen Gelehrten Dr. Johannes Hartlieb mit diesem großen kryptographischen Rätsel zusammenbringt. Historisch verbürgt ist, dass Hartlieb für die Herzogin Anna im Jahr 1448 ein berühmtes Buch über die Handlesekunst verfasste: die 'Chiromantia'. Dr. Amelkin erzählt weiter: Wie lief diese allererste Séance auf Schloss Blutenburg ab und welche Rolle spielte dabei das Manuskript genau? Wie war die genaue Zusammenarbeit der Schreiberkooperative bei der Erstellung der fünf Abschriften? Wie war die Reaktion der lokalen Oberschicht auf Annas Einladung zur weißen Magie? Wie war den konkreten Ablauf des Wahrsagerituals mit den losen Manuskriptblättern?
      
      
      Das Voynich-Manuskript entstand laut dieser Theorie im 15. Jahrhundert als kommerzielles Nonsens-Wahrsagebuch für magische Séancen. Dr. Johannes Hartlieb soll es für Herzogin Anna von Bayern und deren gelangweilten Hof entworfen haben. Eine Schreiberkooperative fertigte fünf verschiedene Abschriften mit erfundenen Wörtern an, um sie gewinnbringend zu vermarkten.
      
      Hintergrund der Entstehung
      
      Ausgangslage: Herzogin Anna von Bayern war auf Schloss Blutenburg isoliert und suchte Ablenkung in der Weißen Magie.
      
      Die Idee: Dr. Johannes Hartlieb wollte mit einem geheimen Wahrsagebuch für verschiedene Schlösser Abhilfe schaffen.
      
      Kommerzieller Zweck: Klienten sollten dort Gesundheitsprognosen erhalten und an Hartliebs eigene Apotheken verwiesen werden.
      
      Eigenschaften des ManuskriptsInhalt: Absichtlich verfasster Unsinn, um flexible Vorhersagen in Séancen zu erlauben.
      
      Herstellung: Eine Genossenschaft von mindestens fünf Schreibern erstellte die Abschriften parallel.
      
      Struktur: Einzelne Blätter wurden in falscher Reihenfolge zusammengefügt.
      
      
      Dr. Alexander Amelkin wurde vorgeworfen, unwissenschaftliche Argumente zur Stützung seiner Hypothese über den Ursprung des Voynich-Manuskripts vorzubringen. Ich präsentiere hier überzeugende Gegenargumente bzw. unumstößliche Fakten. Versuchen Sie, sie zu widerlegen. (1) Dr. Hartlib wurde nicht 1410, sondern 1400 geboren. Andernfalls hätte er nicht an den Hussitenkriegen im Jahr 1419 teilnehmen können. (2) Nur Dr. Hartlib besaß zu jener Zeit das gesamte Wissen, das im Voynich-Manuskript behandelt wird. Seine Werke und Materialien enthalten alle Zeichnungen und Diagramme, die dem grafischen Material im Voynich-Manuskript ähneln. Hartlibs Werk 'Der medizinisch-astrologische Kalender' enthält verschiedene Schriftarten und kryptografische Systeme, die bis zu 70 % der im Voynich-Manuskript enthaltenen Symbole umfassen, darunter die Inschrift 'Michitonese'. (3) Dr. Hartlib verfasste das Voynich-Manuskript nicht selbst, sondern beauftragte fünf Schreiber mit der Ausführung. Sie (diese Schreiber) erstellten bis zu zehn verschiedene Versionen des Voynich-Manuskripts auf Grundlage von Hartlibs Entwürfen, wobei sie innerhalb gewisser Grenzen freie Hand bei der Gestaltung von Text und Bildern hatten. Dies belegen einige duplizierte Seiten des Manuskripts, die sich in Handschrift und Details unterscheiden. (4) Bezüglich der Darstellung der Burg im Manuskript stellen Forscher fest, dass der Grundriss der Festung in der Zeichnung (vier durch Mauern verbundene Türme, ein Burggraben oder Fluss und ein zentrales Gebäude - das Herrenhaus) die ursprüngliche Struktur von Schloss Blutenburg zu jener Zeit bemerkenswert genau wiedergibt. Dies führte zu der Hypothese, dass Hartlib Schloss Blutenburg in seinem Manuskriptentwurf gezeichnet haben könnte und dass die Schreiber die charakteristischen Zinnen an den Mauern hinzufügten.
      
      
      
      Die 5 anonymen Schreiber (Wissenschaftlicher Konsens)
      
      Im Jahr 2020 veröffentlichte die renommierte Mediävistin Dr. Lisa Fagin Davis eine wegweisende paleografische Untersuchung. Durch die Analyse feiner Unterschiede in den Federstrichen und Glyphenformen wies sie nach, dass das Dokument das Werk einer kooperativen Gruppe aus fünf eindeutigen, anonymen Schreibern (Scribes 1-5) ist.
      
      Diese teilten sich die Arbeit nach Abschnitten auf:
      
      Schreiber 1: Verfasste den Großteil der ersten Abschnitte über Pflanzenheilkunde (Kräuterbuch-Teil).
      
      Schreiber 2: Arbeitete ebenfalls am Kräuterbuch-Teil, nutzte jedoch leicht andere Dialektformen.
      
      Schreiber 3: War federführend für den astronomischen und astrologischen Abschnitt zuständig.
      
      Schreiber 4: Kopierte den balneologischen Teil (die Zeichnungen badender Frauen in Röhren).
      
      Schreiber 5: Hinterließ deutlich weniger Daten und assistierte primär bei den Rezepten am Ende des Buches.
      
      
      
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  • © Copyright Amelkin Alexander
  • Обновлено: 20/08/2026. 102k. Статистика.
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