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Das Voynich-Manuskript: eine wahre Geschichte mit Elementen der Fiktion

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  • © Copyright Amelkin Alexander
  • Обновлено: 20/08/2026. 61k. Статистика.
  • Рассказ: Германия
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      Seit diesem Tag veränderte sich meine Wahrnehmung der Welt. Ich begann, diese besondere Vision in meinen Portraits zu reflektieren, und ich bemerkte, dass meine Portraits positiv auf die Menschen wirkten. Ich nannte dieses Phänomen "Portrait der inneren Schönheit". Seit ich die Gabe bekam, "Portraits der inneren Schönheit" zu schaffen, füllte sich mein Leben mit neuer Bedeutung.
      
      Später erstreckte sich diese besondere Wahrnehmung auf meine Vision der ganzen Welt, und ich gab dieser meiner neuen Kunstrichtung den Namen Panpsychorealismus. Der Panpsychorealismus ist eine "proto-mentale" Kunst, die die geistigen Eigenschaften der existenten Objekte gestaltet.
      
      
      
      Panpsychorealism ("Extrasomatisches Panpsy-Gehirn") - Quelle: http://feeria.de
      

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    "Das Voynich-Manuskript", https://www.tabularasamagazin.de/das-voynich-manuskript/

      (Eine wahre Geschichte mit Elementen der Fiktion)
      Eine kostenfreie musikalische Vorlesung mit Ausstellung und anschließender gratis Porträtierung der Zuschauer
      
      
      
      Am Abend war'n die Lichter schwach.
      Die Reflexionen wurden blasser und schwächer...
      Die Winterreifen rauschten wach.
      Die fernen bleichen Sterne glänzten und glänzten...
      
      Ich hörte das Signal,
      das um die Ecke kam.
      Die Tram voll froher Menschen hetzte!
      Die Dunkelheit verschwand!
      Mein Kopf, der wurde klar.
      Die Tram war weg. Es war die letzte...
      
      Dieses traurige Lied kam mir plötzlich in den Kopf, als ich an einem Dezemberabend auf meinem alten Fahrrad die Agnes-Bernauer-Straße entlangfuhr und an Agnes' Schicksal wie auch an meines dachte. Was wissen wir über das Schicksal, und können wir es aus freiem Willen kontrollieren?
      
      Die letzten 20 Jahre versuchte ich vergeblich, mich in diesem Leben als freiberuflicher Künstler zu positionieren. Meine Gemälde wurden längst nicht mehr gekauft, die Arbeit als Straßenkünstler brachte kaum Einkommen, und ich beschränkte mich nur noch auf reine Auftragsarbeit.
      
      Mit der Zeit verwandelte ich mich so von einer ehemals kreativen Person in einen Yuppie. Und eines Tages schrieb ich in einem Ausbruch von Selbstironie den Yuppie-Blues über mich selbst:
      
      Täglich. Rund um die Uhr.
      Jahrelang. Und wofür?
      Business-Plan. Plan-Prospekt.
      Atelier. Kunstprojekt.
      
      Telefon. Telefax.
      Wenig Schlaf wegen DAX!
      Krise kommt! Dann Progress.
      Atemnot! Ewig Stress!
      
      Das ist der Yuppie-Blues,
      mein Yuppie-Blues.
      Wie mache ich mit meinem
      alten Leben Schluss?
      
      Das ist der Yuppie-Blues,
      mein Yuppie-Blues.
      Na, schön, dann sag ich gern
      dem alten Leben Tschüss.
      
      In dieser Zeit stieß ich auf einen Ausspruch des amerikanischen Genetikers Bruce Lipton, wonach unsere Gedanken, unsere Haltung und unser Lebensstil einen entscheidenden Einfluss auf unsere innere und äußere Wirklichkeit haben und die Gene steuern können.
      
      Da beschloss ich mein Schicksal zu ändern. Ich versammelte alle meine Kräfte, innere Haltung und Gedanken und... plötzlich passierte mir eine ganz unglaubliche Geschichte!
      
      Ende August 2015 bekam ich den Auftrag, anhand eines Fotos das Portrait zu zeichnen. Noch am selben Tag begann ich mit der Arbeit, während im Hintergrund der Fernseher lief. Zufällig hörte ich die Nachricht von dem vor kurzem entzifferten Voynich-Manuskript, und es stellte sich heraus, dass das Manuskript von Doktor Kaspar Bernauer im Schloss Blutenburg verfasst wurde.
      
      Auf der Suche nach einer Inspiration beschloss ich, das Schloss Blutenburg zu besuchen. Dort fand ich mich unerwartet in einer Ausstellung wieder, die präsentierte das Voynich-Manuskript mit Übersetzung.
      
      Im Folgenden erzähle ich Ihnen jetzt eine kurze Zusammenfassung des entschlüsselten Manuskripts.
      
      Anfang des 15. Jahrhunderts lebte in Augsburg ein Phytobalneologe, Chirurg, Phytotherapeut und Astrologe Kaspar Bernauer mit seiner Frau Brunhilde Widemann-Bernauer. Gott gab ihnen keine Kinder, aber sie träumten sehr von einer Tochter und hofften auf ein Wunder.
      
      In der Familie von Kaspar wurde von Generation zu Generation eine Sage weitergegeben, wonach die Wünsche auf der magischen Würminsel "Plüdenberg" in Menzing bei München wahr werden konnten. Der Wunsch sollte jedoch außergewöhnlich stark sein. Es sollte reichen, einfach auf die Insel zu kommen, am Ufer des magischen Menzinger Sees zu sitzen, sich etwas zu wünschen und sich mit Wasser aus dem See zu bespritzen.
      
      So nahm Kaspar im Jahre 1409 seine Frau, kam auf die Insel und tat alles nach alter Sitte. Und bereits nach einem Jahr hatten sie ein blondes Mädchen namens Agnes.
      
      18 Jahre später entspannte sich Albrecht, der einzige Sohn des Herzogs Ernst, in den Augsburger Bädern nach seiner Teilnahme an einem Ritterturnier. Dort lernte er die schöne Baderstochter Agnes Bernauer kennen und verliebte sich in sie.
      
      Er widmete der Bernauerin das folgende Liebeslied:
      
      Als eine alte Seele
      trieb mich beständig um
      nur Dunkelheit, nur Leere.
      Ich war so taub, so stumm...
      
      Man schenkte mir ein Leben,
      die Träume im Fluss der Zeit,
      die Freude an der Freiheit.
      Damit kam ich so weit.
      
      Dem Jubel meiner Seele
      fehlte noch ein Stück,
      bis ich Dich getroffen hab.
      Du bist mein wahres Glück!
      
      Agnes erzählte Albrecht die mystische Geschichte ihrer Geburt, und Albrecht war so fasziniert, dass er auf dieser magischen Würminsel in Menzing für seine Gemahlin das Schloss Blutenburg baute, wo sie glücklich zusammenlebten.
      
      1433 ernannte Herzog Ernst seinen Sohn zum Regenten in Straubing, weshalb Albrecht und Agnes sich fast gänzlich in Straubing und nur selten im Schloss Blutenburg aufhielten.
      
      Die nicht standesgemäße Liaison missfiel Herzog Ernst, und nachdem Albrecht sich nicht von der Bernauerin trennen wollte, sah sein Vater keine andere Möglichkeit, als Agnes unter dem Vorwurf der Hexerei anzuklagen und zum Tode verurteilen zu lassen.
      
      Nachdem man Albrecht auf Erlass seines Vaters nach Landshut entführt hatte, wurde Agnes Bernauer am 12. Oktober 1435 von einer Brücke in die Donau gestoßen. Agnes' Leiche wurde aber nie gefunden...
      
      Sehr betrübt von Agnes' Tod zog sich Albrecht in das Schloss Blutenburg zurück. Völlig unerwartet kam wenig später Agnes' Vater Kaspar Bernauer zu ihm, und in seiner Kutsche war eine erstaunliche Überraschung versteckt.
      
      Bevor diese mysteriöse Geschichte fortgesetzt werden kann, ist es notwendig, etwas über den besonderen Umständen der Hinrichtung zu erzählen...
      
      Kurz vor Agnes' Verhaftung war Kaspar Bernauer nach Straubing gekommen, um seine Tochter zu besuchen. Darüber hinaus traf er seinen alten Freund Jacob, der als lokaler Henker in Straubing arbeitete. In seinen alten Tagen war Jacob oft bei den Bernauers zu Besuch, und er kannte Agnes schon seit ihrer Kindheit.
      
      Nun sollte ausgerechnet Jacob das Todesurteil vollstrecken. Da Agnes für ihn immer, wie eine Schwester war, entwickelte er einen Rettungsplan. Am Ort der Hinrichtung auf der Donaubrücke ersetzte er das Seil, mit dem er Agnes die Hände band, durch ein halb verschlissenes. Bevor er sie dann von der Brücke stieß, flüsterte er Agnes ins Ohr: "Das Seil ist faul. Versuch dich zu befreien und schwimm unter Wasser zu einem Busch. Verzeih mir."
      
      Mit diesen Worten schubste Jacob die arme Agnes von der Brücke.
      
      Die Hinrichtung war vollzogen, und die Zuschauermenge begann sich zu zerstreuen.
      
      Nachdem alle gegangen waren, tauchten Kaspar und Jacob in die Donau, um nach Agnes zu suchen. Sie fanden den bewusstlosen Körper, und zu ihrer Überraschung war Agnes noch am Leben.
      
      In einer Kutsche brachte Kaspar Agnes heimlich zum magischen Menzinger See in der Hoffnung, sie mit dessen wundersamen Wasser zu heilen.
      
      Als die Kutsche das Schloss Blutenburg erreichte, rief Kaspar sofort nach Albrecht. Der erkannte die Stimme seines Schwiegervaters, kam zu ihm hinaus und gemeinsam trugen sie Agnes zum Seeufer. Albrecht war außer sich vor Glück, weinte, lachte, umarmte und küsste seine Geliebte! Agnes lächelte in Tränen, konnte aber kein Wort sagen...
      
      Alle drei wünschten sich leidenschaftlich Agnes' Heilung und bestreuten sie mit dem Wunderwasser... Für eine kurze Zeit wurden sie von einem grünlichen Dunst umhüllt und ihre Sinne schwanden... Als Albrecht und Kaspar wieder zur Besinnung kamen, war Agnes verschwunden, und in Ufernähe schwamm ein schöner Schwan.
      
      Jahre vergingen und Albrecht fühlte, dass seine Tage gezählt waren. Er ging zum See und wünschte sich die Wandlung in einen Schwan, um sich endlich mit Agnes zu verbinden. Agnes schwamm auf ihn zu, winkte mit den Flügeln und bespritzte ihren Geliebten mit magischem Wasser. Wieder umhüllte sie ein grüner Nebel, und kurz darauf schwammen zwei Schwäne auf dem See! So blieben Albrecht und Agnes als Schwäne für immer zusammen.
      
      Damit endete das Manuskript.
      
      Nach mich das alte Manuskript aus der Ausstellung so beeindruckte, näherte ich mich dem Schlosssee. Ich hatte den starken Wunsch, wunderbare Porträts schaffen zu können, die positiven Einfluss auf die innere und äußere Wirklichkeit der Menschen haben würden!
      
      Es war niemand in der Nähe. Grüner Dunst verhüllte das Ufer... Das Geräusch von plätscherndem Wasser weckte mich auf und ich spürte ein paar Spritzer auf meiner Haut. In der Nähe schwammen zwei Schwäne...
      
      Seit diesem Tag veränderte sich meine Wahrnehmung der Welt. Ich begann, diese besondere Vision in meinen Portraits zu reflektieren, und ich bemerkte, dass meine Portraits positiv auf die Menschen wirkten. Ich nannte dieses Phänomen "Portrait der inneren Schönheit". Seit ich die Gabe bekam, "Portraits der inneren Schönheit" zu schaffen, füllte sich mein Leben mit neuer Bedeutung.
      
      Später erstreckte sich diese besondere Wahrnehmung auf meine Vision der ganzen Welt, und ich gab dieser meiner neuen Kunstrichtung den Namen Panpsychorealismus. Der Panpsychorealismus ist eine "proto-mentale" Kunst, die die geistigen Eigenschaften der existenten Objekte gestaltet.
      
      Die Theorie des Panpsychorealismus behauptet, dass die kreative Entwicklung des menschlichen extrasomatischen Bewusstseins es in die Tiefen des Bewusstseins von Systemen einführt, in denen eine Person ein Subsystem ist, und es in diesen Systemen (z. B. im Schloss Blutenburg) teilweise erhalten bleibt, sogar wenn eine Person aus ihnen herausfällt. Die panpsychorealistische Kultur basiert auf dem Prozess des Eindringens in extrasomatische Kanäle, die das menschliche Bewusstsein mit den bewussten Strukturen des Universums verbinden. Wenn wir über bildende Kunst sprechen, dann liegt das Prinzip des Panpsychorealismus nicht im Thema der Zeichnung (sei es Abstraktion oder Porträt), sondern in der Dynamik der Linien, im eigentlichen Prozess des Zeichnens, wenn die Hand des Künstlers die pulsierenden, glatten, perfekten, lebendigen Trajektorien der Struktur des Bewusstseins von Universum und der extrasomatischen Kanäle zeichnet. Gleichzeitig sieht das Befolgen in der Zeichnung der panpsychorealistischen Linien (Panpsy-Linien) wie Tanzkunst (insbesondere Tango), Musik, Unterricht, Sprache, Liebe, Verhalten, Ernährung, Schreiben, Poesie, Bewegung, Atmen, Denken, Kommunikation, Arbeit, Erholung, Wahrnehmung, Kampf, Heilung, sowie andere Arten von Künsten und Aktivitäten aus. Panpsychorealismus ist außerhalb von Politik und Religion und bringt der Menschheit Frieden, Harmonie, Schönheit, Ruhe und Freiheit.
      
      
      Hypothese A:
      
      Ich habe auch eine fantastische Geschichte über das Voynich-Manuskript ( http://panpsy.de http://feeria.de ) geschrieben. Ich nahm an, dass das Manuskript von Kaspar Bernauer geschrieben wurde. Es gibt die folgende fantastische Version von Kaspars Leben. Kaspar Bernauer wurde um 1385 in der historischen rätischen Region Engiadina Bassa/Val Müstair geboren, über seine Kindheit und frühe Jugend ist nichts bekannt. Überliefert ist nur, dass Kaspar bereits als Teenager mit seiner Familie nach Augsburg gezogen ist. Kaspar sprach fließend eine sehr archaische Form des Vallader-Dialekts. Nach der Hinrichtung seiner Tochter Agnes schrieb er in Vallader-Sprache die Geschichte des Schlosses Blutenburg und seiner Bewohner. So entstand das Voynich-Manuskript. +++ Kaspar Bernauer was born approximately in 1385, presumably in the town of Scuol in the historical Rhaetian enclave of Engiadina Bassa/Val Müstair Region, which escaped Celticisation, and was fluent in an archaic form of the Vallader dialect of Post-Rhaetian language. Nothing is known about his childhood and early youth. It is only known that when Kaspar was already a teenager, he moved with his family to Augsburg. In February 1428, Albert, the son of Ernest, Duke of Bavaria, came to Augsburg for a tournament, where he met Kaspar Bernauer and his daughter Agnes. There exists the following fantastic version of Kaspar's life. In the Blutenburg Castle barber surgeon Kaspar Bernauer after the drowning of his daughter Agnes Bernauer (1435) wrote the story of the castle and its inhabitants in his native Vallader dialect. Now this work is known as Voynich manuscript ("Das Voynich-Manuscript", Tabula Rasa Magazin, München, 2022, https://www.tabularasamagazin.de). The castle was built in 1431-40 on the island "Würminsel" on the river Würm for Albert III, Duke of Bavaria and for his first wife Agnes Bernauer in the tradition of the "Danube School of Architecture" using "dovetail" wall battlements for the castle walls. In 1440, Albert III refused the offered Bohemian crown in Prague in favor of the Habsburgs and presented the Voynich manuscript to the House of Habsburg.
      
      
      Hypothese B:
      
      Die Artikel "Stefan Guzy (2022): Book transactions of Emperor Rudolf II 1576-1612. New findings on the earliest ownership of the Voynich manuscript. - International Conference on the Voynich Manuscript 2022, The University of Malta" erwähnt den Augsburger Arzt, Schriftsteller und Antiquar Karl Widemann unter den frühen Besitzern des Voynich-Manuskripts. Die Ärzte-, Schriftsteller- und Weinhändlerfamilie Widemann lebte im Mittelalter in München und Augsburg. Der Augsburger Balneotherapeut und hypothetische Verfasser des Voynich-Manuskripts Kaspar Bernauer war angeblich verheiratet mit Brunhilde Widemann-Bernauer, einer Ur-Ur-Ur-Großmutter von Karl Widemann (1555 - 1637), einem Augsburger Schriftsteller, Arzt, Manuskript Sammler und Sekretär des englischen Alchemisten Edward Kelly am Hof ​​Kaiser Rudolphs II. Wahrscheinlich erbte Karl Widemann das Voynich-Manuskript von Brunhilde Widemann-Bernauer und verkaufte diese Handschrift neben anderen seltenen Büchern 1599 an Kaiser Rudolf II. Jedenfalls war das Voynich-Manuskript war schon eine Weile in München und Augsburg und wurde wahrscheinlich dort geschrieben, und der Prototyp des Schlossbildes im Voynich-Manuskript war höchstwahrscheinlich Schloss Blutenburg.
      
      
      Quellen:
      1. "Galante Liebesgeschichten", Liebesfilm, Frankreich/Italien, 1961, Regie: Michel Boisrond
      2. "Agnes oder das Geheimnis von Schloss Blutenburg", Theaterstück, Eine fantastische Geschichte mit Musik und Show, 26.09.2017, Obermenzing - Das Programmheft "1200 Jahre Menzing", München, Juli - Dezember 2017, Seite 45, Regie: Alexander Amelkin
      3. Werner Schäfer (1987): Agnes Bernauer und ihre Zeit, München
      4. Stefan Guzy (2022): Book transactions of Emperor Rudolf II 1576-1612. New findings on the earliest ownership of the Voynich manuscript. - International Conference on the Voynich Manuscript 2022, The University of Malta
      
      ______
      Sources:
      https://amelkin.livejournal.com/
      http://feeria.de/
      http://panpsy.de
      https://archive.org/details/panpsy-voice
      https://www.tabularasamagazin.de/das-voynich-manuskript/
      Theaterstück: "Agnes oder das Geheimnis von Schloss Blutenburg", Eine fantastische Geschichte mit Musik und Show, 26.09.2017, Obermenzing - Das Programmheft "1200 Jahre Menzing", München, Juli - Dezember 2017, Seite 45
      Copyright: (c) Dr Alexander Amelkin ( http://duo-amelkin.de https://amelkin.de )
      
      
      
      Panpsychorealism ("Extrasomatisches Panpsy-Gehirn") - Quelle: http://feeria.de
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
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      On the Voynich Manuscript
      
      The concept of the Voynich manuscript traces back to the magician Johannes Hartlieb. In the 15th century, over five distinct copies of the Voynich Manuscript were produced by a workshop of scribes - involving at least five different copyists who were authorized to generate their own text and illustrations based on the original manuscript written by Dr. Hartlieb. It is a work of nonsense created for commercial purposes - a sort of fortune-telling book used during magical sessions. What has survived to the present day is a compilation of various copies, bound together later in the wrong order. Manuscripts were often left unbound in those days; instead, they were stored as loose sheets in special cases.
      
      I would like to dwell briefly on the magical sessions involving these manuscripts. How did it all come about? Albrecht III of Bavaria was married to Duchess Anna. Anna spent almost all her time at the castle, occupied with childcare and a state of perpetual pregnancy. She was terribly bored and tormented herself with fits of jealousy. Her only serious pastime was white magic - a pursuit she shared with many neighboring duchesses. Witnessing his wife's distress, Albrecht turned for help to Dr. Johannes Hartlieb - his court physician, diplomat, advisor, and author of numerous books, as well as his brother-in-law. Doctor Hartlieb was renowned as a leading expert in numerous fields - specifically white magic, alchemy, astrology, levitation, metamorphosology, phytobalneology, cryptography, pharmacology, phytotherapy, botany, physiology, and more. Johannes Hartlieb responded to Duke Albrecht's request and proposed that Anna engage in sessions of white magic and fortune-telling. He wrote an illustrated book on palmistry - *Chiromancy* - specifically for Duchess Anna. Anna was overjoyed by the gift and immediately gathered the local high society at Blutenburg Castle for her first white magic session. However, palmistry soon bored her due to its monotony and lack of popularity. She declared, "Ich will mehr!" ("I want more!"). At that moment, Doctor Hartlieb had a brilliant idea: he could kill two birds with one stone. He would produce multiple copies of a secret fortune-telling book for simultaneous white magic sessions at various castles; during these sessions, clients would have their fortunes told regarding their health and be directed to Doctor Hartlieb's pharmacies and clinics for treatment and preventive care. He gathered all his manuscripts and cryptographic methods and wrote the text known today as the Voynich Manuscript. Hartlieb intentionally created nonsense text, which allowed for any kind of forecast or prediction to be made during the sessions. He took the manuscript to a scribal workshop and ordered up to ten copies. Five scribes worked on the manuscripts simultaneously; to speed up the process, they were authorized to generate the "words" themselves. The rest of the story is well known.
      
      Dr. Alexander Amelkin faces accusations that the arguments supporting his hypothesis regarding the origin of the Voynich Manuscript are unscientific. I present here some devastating counterarguments - irrefutable facts. Try to dispute them.
      
      (1) Dr. Hartlieb was born in 1400, not 1410; otherwise, he could not possibly have participated in the Hussite Wars in 1419.
      
      (2) Dr. Hartlieb was the only person at the time who possessed the full spectrum of knowledge covered in the Voynich Manuscript. His works and materials contain drawings and diagrams resembling the manuscript's graphic content. Hartlieb's *Medico-Astrological Calendar* features various scripts and cipher systems incorporating up to 70% of the symbols found in the Voynich Manuscript, including the inscription "Michitonese."
      
      (3) Dr. Hartlieb did not write the Voynich Manuscript himself; instead, he commissioned five scribes to produce up to ten different versions based on his drafts, allowing them the freedom to generate words and drawings within certain parameters. This is evidenced by certain duplicated pages that differ in handwriting and detail (f70v1, f71r, f71v, f72r1).
      
      (4) Regarding the depiction of the castle in the manuscript, researchers note that the fortress's general layout - four towers connected by walls, a moat or river, and a central building (*Herrenhaus*) - mirrors the original structure of Blutenburg Castle from that era with remarkable accuracy. This has led to the hypothesis that Hartlieb sketched Blutenburg Castle in his draft, while the scribes added the characteristic crenellations to the walls.
      
      
       LITERATURE
      
       [1] Franz Kuerschner (1872): "Herzog Rudolph's IV. Schriftdenkmale." - In: Mittheilungen der K.K. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, 17 (1872), 71-80
      
       [2] Marco Heiles (2021): "Johannes Hartlieb: Life and Work Before 1441: Also a Contribution to the Methodology of Writer Identification / Johannes Hartlieb: Leben und Werk vor 1441: Zugleich ein Beitrag zur Schreiberidentifizierung." - Zeitschrift fuer deutsches Altertum und deutsche Literatur, 2021, Vol.150 (3), p.337-379
      
       [3] Stefan Guzy (2022): "Book transactions of Emperor Rudolf II 1576-1612. New findings on the earliest ownership of the Voynich manuscript." - International Conference on the Voynich Manuscript 2022, The University of Malta.
      
       [4] Alexander Amelkin (2016): "Das Voynich-Manuskript", Munich, http://feeria.de.
      
       [5] Johannes Hartlieb (1440): "Kraeuterbuch", Kap. 31, 32, 88, 131, 150, 157 und 162
      
       [6] Johannes Hartlieb u.a. (1456): "Medizinischastrologischer Kalender." - BSB Cgm 7958, Muenchen, Bayerische Staatsbibliothek, Kurzaufnahme einer Handschrift, BSB-ID 991048728419707356, Digitalisiert von Bayerischer Staatsbibliothek am 20.10.2022, Seite 50
      
       [7] Bernhard Bischoff (1954): "Uebersicht ueber die nichtdiplomatischen Geheimschriften des Mittelalters." - In: Mitteilungen des Instituts fuer Oesterreichische Geschichtsforschung, vol. 62 (1954), 1-27
      
       [8] Keagan Brewer (2021): "The Voynich Manuscript, Dr Johannes Hartlieb, and the Emotions underpinning Gynaeco-sexual Encipherment." - SMRG Talk - The Voynich MS, Sydney Mediaeval & Renaissance Group, AEMA News.
      
       [9] Dr. Lisa Fagin Davis (2020): "How Many Glyphs and How Many Scribes? Digital Paleography and the Voynich Manuscript." - Manuscript Studies: A Journal of the Schoenberg Institute for Manuscript Studies, Vol. 5, No. 1, 2020.
      
       [10] Johannes Hartlieb (1448): "Encyclopedic Manuscript Containing Allegorical And Medical Drawings." - Library of Congress. - Ein Ordner mit einer Auswahl von Werken anderer Autoren, die zur Erstellung des Voynich-Manuskripts verwendet wurden https://archive.org/details/EncyclopedicManuscriptContainingAllegoricalAndMedicalDrawings/mode/1up
      
      
      
      О РУКОПИСИ ВОЙНИЧА (VOYNICH MANUSCRIPT)
      
      Автор идеи - маг Йоханнес Хартлиб. Манускрипт Войнича был в 15-том веке создан как минимум в пяти неидентичных копиях, выполненных в артели писцов как минимум пятью переписчиками, имевшими право самим генерировать тексты и иллюстрации на основе исходного манускрипта, написанного доктором Хартлибом. Это - бессмыслица, созданная в коммерческих целях, некое подобие гадальной книги, использовавшееся на магических сеансах. До нас дошла компиляция из разных копий, сшитая позже в неправильном порядке. Ранее рукописи часто не сшивали. Они хранились в виде отдельных листов в специальных футлярах.
      
      Отдельно остановлюсь на магических сеансах с использованием манускриптов. Как всё получилось? Альбрехт Третий Баварский был женат на герцогине Анне. Анна практически постоянно находилась в замке, так как она ухаживала за детьми, а также находилась в состоянии перманентной беременности. Ей было очень скучно, и к тому же она изводила себя приступами ревности. Единственным серьёзным увлечением Анны была белая магия. В этом Анна была очень похожа на всех соседних герцогинь. Альбрехт, видя страдания своей супруги, обратился к своему придворному врачу, дипломатии, советнику, автору многих книг и прежде всего зятю доктору Йоханнеса Хартлиба за помощью. Доктор Хартлиб был известен как самый продвинутый специалист во многих областях, а именно белой магии, алхимии, астрологии, левитации, метаморфозологии, фитобальнеологии, тайнописи, фармакологии, фитотерапии, ботаники, физиологии и пр. Йоханнес Хартлиб откликнулся на просьбу герцога Альбрехта и предложил Анне заняться сеансами белой магии и предсказаниями судьбы. Он написал специально для герцогини Анны иллюстрированную книгу "Хиромантия" для гадания по руке. Анна была неописуемо рада подарку и тут же собрала весь окрестный высший свет в Замке Блютенбург на свой первый сеанс белой магии. Однако гадание по линиям руки быстро наскучило Анне своей однообразностью и недостаточной популярностью. Она сказала: "Ich will mehr!" И вот в этот момент доктора Хартлиба посетила золотая идея: можно убить двух зайцев сразу! Надо написать в нескольких экземплярах тайную гадальную книгу для одновременных сеансов белой магии в различных замках, на которых клиентам будут предсказывать судьбу в части здоровья и направлять их в аптеки и клиники доктора Хартлиба для излечения и профилактики! Он собрал все свои рукописи, все методики тайнописи и написал рукопись, известную сегодня как Манускрипт Войнича. При этом Хартлиб намеренно создал бессмыслицу, что позволяло на сеансах делать любые прогнозы и предсказания. Хартлиб отнёс рукопись в артели писцов и заказал там до десяти экземпляров манускрипта. Пять писцов одновременно создавали эти манускрипты, и им для скорости исполнения заказа было дано право самостоятельно генерировать "слова". А дальше история известна.
      
      Александра Амелькина обвиняют в ненаучности его аргументов в пользу его гипотезы о происхождении Рукописи Войнича. Привожу здесь убийственные контраргументы или железные факты. Попробуйте оспорить.
      
       (1) Доктор Хартлиб родился не в 1410, а в 1400 году. Иначе бы он никак не мог участвовать в гусситских войнах в 1419 году.
      
       (2) Только доктор Хартлиб владел в то время всем спектром знаний, затронутых в Рукописи Войнича. В работах и материалах доктора Хартлиба есть все рисунки и схемы, похожие на графический материал Рукописи Войнича. В работе Хартлиба "Медикоастрологический Календарь" содержатся различные шрифты и системы тайнописи, включающие в себя до 70% символов, содержащихся в Рукописи Войнича, включая надпись "Michitonese".
      
       (3) Доктор Хартлиб не сам написал Манускрипт Войнича, а поручил эту работу пяти переписчикам, которые на основе черновиков Хартлиба создали до 10 различных вариантов Манускрипта Войнича, имея право свободно в определённых рамках генерировать слова и рисунки. Об этом свидетельствуют некоторые продублированные страницы манускрипта (f70v1, f71r, f71v, f72r1), отличающиеся почерком и деталями.
      
       (4) Что же касается изображения замка в манускрипте, исследователи отмечают, что общая планировка крепости на рисунке (четыре башни, соединенные стенами, ров или река и центральное здание - Herrenhaus) удивительно точно повторяет оригинальную структуру замка Блютенбург тех лет. Отсюда родилось предположение, что Хартлиб мог зарисовать в своём черновике рукописи именно замок Блютенбург, а переписчики добавили стенам характерные зубцы.
      
      
      ÜBER DAS VOYNICH-MANUSKRIPT
      
      Die Idee dazu stammte von dem Magier Johannes Hartlieb. Das Voynich-Manuskript entstand im 15. Jahrhundert in der mindestens fünf nicht identischen Abschriften. Es wurde von einer Schreiberkooperative angefertigt, in der mindestens fünf Schreiber autorisiert waren, eigene Texte und Illustrationen auf Grundlage des Originalmanuskripts von Dr. Hartlieb zu erstellen. Es handelt sich um ein Nonsens-Manuskript, das zu kommerziellen Zwecken angefertigt wurde - eine Art Wahrsagebuch, das in magischen Séancen verwendet wurde. Überliefert ist eine Zusammenstellung verschiedener Abschriften, die später in falscher Reihenfolge zusammengefügt wurden. Früher wurden Manuskripte oft nicht zusammengebunden, sondern als einzelne Blätter in speziellen Behältnissen aufbewahrt.
      
      Ich werde später auf magische Séancen mit Manuskripten eingehen. Wie kam es dazu? Albrecht III. von Bayern war mit Herzogin Anna verheiratet. Anna verbrachte fast ihre gesamte Zeit auf dem Schloss, kümmerte sich um ihre Kinder und war ständig schwanger. Sie war extrem gelangweilt und wurde von Eifersuchtsanfällen geplagt. Annas einzige ernsthafte Leidenschaft galt der weißen Magie. Darin ähnelte Anna den benachbarten Herzoginnen sehr. Albrecht, der das Leid seiner Frau sah, wandte sich hilfesuchend an seinen Hofarzt, Diplomaten, Berater, Autor zahlreicher Bücher und vor allem an seinen Schwiegersohn, Dr. Johannes Hartlieb. Dr. Hartlieb galt als Experte auf vielen Gebieten, darunter Weiße Magie, Alchemie, Astrologie, Levitation, Metamorphose, Phytobalneologie, Kryptographie, Pharmakologie, Kräutermedizin, Botanik, Physiotherapie und vieles mehr. Johannes Hartlieb kam Herzog Albrechts Bitte nach und bot Anna an, sie in Sitzungen der Weißen Magie und in Wahrsagerei einzubinden. Er verfasste eigens für Herzogin Anna ein illustriertes Buch mit dem Titel 'Chiromantia', das ihr die Zukunft anhand der Hand vorhersagen sollte. Anna war überglücklich über das Geschenk und lud umgehend die gesamte lokale Oberschicht zu ihrer ersten Sitzung der Weißen Magie auf Schloss Blutenburg ein. Doch die Handlesen langweilte Anna schnell mit ihrer Eintönigkeit und mangelnden Beliebtheit. Sie sagte: 'Ich will mehr!' Und dann kam Dr. Hartlib eine geniale Idee: Er konnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! Er wollte mehrere Exemplare eines geheimen Wahrsagebuchs für gleichzeitig stattfindende Sitzungen der Weißen Magie in verschiedenen Schlössern anfertigen lassen. Dort sollten Klienten ihre Gesundheitsprognosen erhalten und zur Behandlung und Prävention an Dr. Hartlibs Apotheken und Kliniken verwiesen werden. Er sammelte all seine Manuskripte, all seine geheimen Schreibtechniken und verfasste das Manuskript, das heute als Voynich-Manuskript bekannt ist. Hartlib schuf absichtlich Unsinn, um während der Sitzungen beliebige Vorhersagen und Prophezeiungen zu ermöglichen. Er brachte das Manuskript zu einer Schreibergenossenschaft und bestellte bis zu zehn Exemplare. Fünf Schreiber fertigten diese Manuskripte gleichzeitig an, und um die Bearbeitung zu beschleunigen, durften sie ihre eigenen 'Wörter' entwickeln.
      
      
      Johannes Hartlieb als Urheber: Diese These existiert als spezifische Herkunftshypothese im Voynich-Forschungsnetzwerk. Sie besagt, der Leibarzt Dr. Johannes Hartlieb habe das Werk im Auftrag für Herzog Albrecht III. von Bayern initiiert, um dessen eifersüchtige Ehefrau mit 'weißer Magie' abzulenken. Wissenschaftlich anerkannt oder bewiesen ist dies jedoch nicht.
      
      Die Schreiberkooperative: Statistische Analysen des Schriftbildes (u. a. durch den Kryptologen Prescott Currier) zeigen tatsächlich, dass das Buch von mindestens zwei, wahrscheinlich eher von bis zu fünf oder acht verschiedenen Schreibern verfasst wurde. Ob es sich dabei um eine organisierte Kooperative handelte, bleibt Spekulation.
      
      Kommerzielles Nonsens-Buch für Séancen: Die Theorie, dass es sich um ein reines Nonsens-Buch (einen Hoax / Schwindel) handelt, um wohlhabenden Käufern das Geld aus der Tasche zu ziehen, wird von einigen Forschern (wie Gordon Rugg) gestützt. Linguistische Analysen widersprechen dem oft, da die statistische Struktur der Wörter (wie das Zipfsche Gesetz) eher einer echten, grammatikalisch aufgebauten Sprache entspricht. Ein Bezug zu spiritistischen Séancen im modernen Sinne passt historisch nicht ganz in das 15. Jahrhundert.
      
      Falsche Reihenfolge & lose Blätter: Dies ist historisch korrekt. Die heutige Bindung des Manuskripts entspricht nicht der ursprünglichen Anordnung. Die Lagen wurden im Laufe der Jahrhunderte neu sortiert, und die Seitenzählung wurde erst viel später hinzugefügt. Auch die Aufbewahrung als ungebundene Einzelseiten war im Mittelalter für Arbeitsdokumente üblich.
      
      Möchten Sie, dass ich Ihnen die gängigsten alternativen Entschlüsselungstheorien aufliste, oder interessiert Sie eine nähere Analyse des historisch verbrieften Wirkens von Johannes Hartlieb?
      
      
      Das ist eine faszinierende historische Verknüpfung! Dr. Amelkin beschreibt hier eine sehr spezifische, moderne Alternativhypothese zur Entstehung des Voynich-Manuskripts, die reale historische Figuren wie Herzog Albrecht III. von Bayern, seine Ehefrau Anna von Braunschweig-Grubenhagen und den vielseitigen Gelehrten Dr. Johannes Hartlieb mit diesem großen kryptographischen Rätsel zusammenbringt. Historisch verbürgt ist, dass Hartlieb für die Herzogin Anna im Jahr 1448 ein berühmtes Buch über die Handlesekunst verfasste: die 'Chiromantia'. Dr. Amelkin erzählt weiter: Wie lief diese allererste Séance auf Schloss Blutenburg ab und welche Rolle spielte dabei das Manuskript genau? Wie war die genaue Zusammenarbeit der Schreiberkooperative bei der Erstellung der fünf Abschriften? Wie war die Reaktion der lokalen Oberschicht auf Annas Einladung zur weißen Magie? Wie war den konkreten Ablauf des Wahrsagerituals mit den losen Manuskriptblättern?
      
      
      Das Voynich-Manuskript entstand laut dieser Theorie im 15. Jahrhundert als kommerzielles Nonsens-Wahrsagebuch für magische Séancen. Dr. Johannes Hartlieb soll es für Herzogin Anna von Bayern und deren gelangweilten Hof entworfen haben. Eine Schreiberkooperative fertigte fünf verschiedene Abschriften mit erfundenen Wörtern an, um sie gewinnbringend zu vermarkten.
      
      Hintergrund der Entstehung
      
      Ausgangslage: Herzogin Anna von Bayern war auf Schloss Blutenburg isoliert und suchte Ablenkung in der Weißen Magie.
      
      Die Idee: Dr. Johannes Hartlieb wollte mit einem geheimen Wahrsagebuch für verschiedene Schlösser Abhilfe schaffen.
      
      Kommerzieller Zweck: Klienten sollten dort Gesundheitsprognosen erhalten und an Hartliebs eigene Apotheken verwiesen werden.
      
      Eigenschaften des ManuskriptsInhalt: Absichtlich verfasster Unsinn, um flexible Vorhersagen in Séancen zu erlauben.
      
      Herstellung: Eine Genossenschaft von mindestens fünf Schreibern erstellte die Abschriften parallel.
      
      Struktur: Einzelne Blätter wurden in falscher Reihenfolge zusammengefügt.
      
      
      Dr. Alexander Amelkin wurde vorgeworfen, unwissenschaftliche Argumente zur Stützung seiner Hypothese über den Ursprung des Voynich-Manuskripts vorzubringen. Ich präsentiere hier überzeugende Gegenargumente bzw. unumstößliche Fakten. Versuchen Sie, sie zu widerlegen.
      
       (1) Dr. Hartlib wurde nicht 1410, sondern 1400 geboren. Andernfalls hätte er nicht an den Hussitenkriegen im Jahr 1419 teilnehmen können.
      
       (2) Nur Dr. Hartlib besaß zu jener Zeit das gesamte Wissen, das im Voynich-Manuskript behandelt wird. Seine Werke und Materialien enthalten alle Zeichnungen und Diagramme, die dem grafischen Material im Voynich-Manuskript ähneln. Hartlibs Werk 'Der medizinisch-astrologische Kalender' enthält verschiedene Schriftarten und kryptografische Systeme, die bis zu 70 % der im Voynich-Manuskript enthaltenen Symbole umfassen, darunter die Inschrift 'Michitonese'.
      
       (3) Dr. Hartlib verfasste das Voynich-Manuskript nicht selbst, sondern beauftragte fünf Schreiber mit der Ausführung. Sie (diese Schreiber) erstellten bis zu zehn verschiedene Versionen des Voynich-Manuskripts auf Grundlage von Hartlibs Entwürfen, wobei sie innerhalb gewisser Grenzen freie Hand bei der Gestaltung von Text und Bildern hatten. Dies belegen einige duplizierte Seiten des Manuskripts (f70v1, f71r, f71v, f72r1), die sich in Handschrift und Details unterscheiden.
      
       (4) Bezüglich der Darstellung der Burg im Manuskript stellen Forscher fest, dass der Grundriss der Festung in der Zeichnung (vier durch Mauern verbundene Türme, ein Burggraben oder Fluss und ein zentrales Gebäude - das Herrenhaus) die ursprüngliche Struktur von Schloss Blutenburg zu jener Zeit bemerkenswert genau wiedergibt. Dies führte zu der Hypothese, dass Hartlib Schloss Blutenburg in seinem Manuskriptentwurf gezeichnet haben könnte und dass die Schreiber die charakteristischen Zinnen an den Mauern hinzufügten.
      
      
      
      Die 5 anonymen Schreiber (Wissenschaftlicher Konsens)
      
      Im Jahr 2020 veröffentlichte die renommierte Mediävistin Dr. Lisa Fagin Davis eine wegweisende paleografische Untersuchung. Durch die Analyse feiner Unterschiede in den Federstrichen und Glyphenformen wies sie nach, dass das Dokument das Werk einer kooperativen Gruppe aus fünf eindeutigen, anonymen Schreibern (Scribes 1-5) ist.
      
      Diese teilten sich die Arbeit nach Abschnitten auf:
      
      Schreiber 1: Verfasste den Großteil der ersten Abschnitte über Pflanzenheilkunde (Kräuterbuch-Teil).
      
      Schreiber 2: Arbeitete ebenfalls am Kräuterbuch-Teil, nutzte jedoch leicht andere Dialektformen.
      
      Schreiber 3: War federführend für den astronomischen und astrologischen Abschnitt zuständig.
      
      Schreiber 4: Kopierte den balneologischen Teil (die Zeichnungen badender Frauen in Röhren).
      
      Schreiber 5: Hinterließ deutlich weniger Daten und assistierte primär bei den Rezepten am Ende des Buches.
      
      
      
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  • © Copyright Amelkin Alexander
  • Обновлено: 20/08/2026. 61k. Статистика.
  • Рассказ: Германия
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